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Bei der Studioarbeit: Heiko Kamann widmet sich auf seinem kommenden Album dem Thema USA. Allerdings weder aktuell noch politisch.

Viele kleine Geschichten

Heiko Kamann arbeitet an „The American Years“

21. Oktober 2019, Von: Redaktion, Foto(s): Pressefreigabe/HeikoKamann

Der hannoversche Musiker Heiko Kamann ist für seine individualistischen Studiowerke bekannt, die sich abseits jeglicher Trends bewegen und nicht selten wie ein Füllhorn kreativer und unkonventioneller Ideen wirken. Derzeit arbeitet Kamann an seinem neuen Album „The American Years“ deren für Dezember geplante Veröffentlichung sich auf das Frühjahr 2020 verschieben wird. Einige bekannte Musikerinnen und Musiker aus der Hannover-Szene haben für die neuen Songs von Heiko Kamann Beiträge geleistet.

Noch in guter Erinnerung dürfte vielen das bis dato letzte Heiko-Kamann-Album „And If - A journey through electro-acoustic music“ sein, das 2018 fertig wurde und das unser Magazin Anfang Januar in der Rubrik „Gehört und Gesehen“ vorgestellt hatte (Hier geht es zur Rezension).

Heiko Kamann schreibt und spielt seine Musik auf manchmal durchaus unkonventionelle Art und Weise und bezeichnet sich als kreativer Individualist. Vor den Eindrücken seines letzten Werkes, darf man gespannt sein, wie „The Amercian Years“ klingen wird, das Album an dem Kamann derzeit arbeitet. Eigentlich sollte das Album mit dem Thema USA noch in diesem Jahr zum 60. Geburtstag des Künstlers fertig werden, allerdings will Heiko Kamann nichts übereilen und aufbauend auf der bisherigen Studioarbeit noch an seiner neue Platte Feinarbeit leisten.

Das Frühjahr 2020 ist für die Veröffentlichung von „The American Years“ anvisiert, eine Platte mit Songs in denen viele kleine Geschichten erzählt werden, die sich um Erlebnisse in den USA ranken. Er sei schon oft in Amerika gewesen, informiert Kamann in diesem Zusammenhang und betont, dass es kein aktuelles, kein politisches Album werden soll. Den einen oder anderen Song will er bei Gelegenheit bereits im Vorfeld der Albumveröffentlichung präsentieren.

Als musikalische Gäste waren bislang Ecki Hüdepohl, Rabea Bollmann, Katja Arff und Harmut Brandt an einigen Stücken beteiligt.

Dort wo andere Bands und Einzelkünstler mit einem neuen Album im Rücken schnellstmöglich auf Tour gehen oder mindestens ein paar Release-Konzerte spielen, ist Heiko Kamann ein wenig anders gestrickt und offensichtlich wieder ganz der Individualist: „Ein Live-Programm ist, wie auch schon beim letzten Album, nicht geplant“, erklärt er in einer aktuellen Medieninformation.


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