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Stellen mit vielen Helfern und Partnern die Jazzwoche Hannover 2019 auf die Beine: Arndt Pünter, Aylin Öz, Sina-Mareike Schulte und Jörn Marcussen-Wullf.

Über den Tellerrand schauen

Heute beginnt die Jazzwoche Hannover

18. Oktober 2019, Von: Redaktion, Foto(s): Pressefreigabe/JMIHannover

Am heutigen Freitagabend startet mit einem Konzert von Fette Hupe und mehreren musikalischen Gäste im Pavillon die diesjährige Jazzwoche Hannover. Unter dem Motto „Playing Across Borders“ gibt es bis einschließlich nächsten Samstag, 26. Oktober, zahlreiche Konzerte in den unterschiedlichsten Spielstätten der Stadt. Eingebunden in die Jazzwoche ist das Jazzmeeting Niedersachsen. Die Veranstalter fordern Besucher und Teilnehmer zu einem Blick über den oft zitierten Tellerrand hinaus auf und kündigen an, im Verlauf der Jazzwoche Grenzen des Genres im „Hier und Jetzt“ auszuloten. Das dürften nicht nur für eingefleischte Jazz-Fans interessante Tage werden.

„Denkt groß! Streitet! Genießt! Liebt!“ macht die offizielle Info zur Jazzwoche Hannover 2019 auf. Das Veranstalterteam von der Jazz Musiker Initiative Hannover e.V. hat sich für die kommenden Tage, Abende und Nächte einiges vorgenommen und gemeinsam mit Partnern ein umfangreiches, sehr vielfältiges Programm zusammengestellt. Dazu zählen Konzerte ebenso wie eine Konferenz im Rahmen des Jazzmeetings Niedersachsen, Round-Table-Gespräche und Talk-Runden. Musiker, Kulturschaffende und Musikinteressierte sollen sich kennenlernen, in Kontakt treten und die Möglichkeit bekommen, ihren Horizont zu erweitern.

 „Unter dem Motto Playing Across Borders haben wir ein Experimentierfeld für uns geschaffen“ erklären die Initiatoren und werfen Fragen auf, die vom heutigen Freitag, 18. Oktober bis zur nächsten Woche Samstag, 26. Oktober beantwortet werden sollen: „Wo sind unsere sichtbaren und unsichtbaren Schranken? Wie können wir sie überschreiten? Wie politisch kann Musik sein? Welche Aufgaben haben wir als Musiker*innen und Kulturmacher*innen?“

Eine scheinbare Grenze überwindet man auf den ersten Blick mindestens mit dem Konzert von Expressway Sketches am 26. Oktober im Béi Chéz Heinz, ein Club, der in Hannover für ein vielfältiges, vornehmlich alternatives Musik-, Party-und Freizeitangebot bekannt ist, allerdings bislang im Wesentlichen abseits des Jazz.

Die Konzerte finden an den unterschiedlichsten Orten Hannovers statt, unter anderem im Jazzclub, in der Warenannahme der Faust, im Kulturpalast, im Kino am Sprengel, im Bechstein Centrum im Keller III oder auch in der IGS List, wo ein Kinderkonzert geplant ist.

Auftakt und Jubiläumsgala mit Fette Hupe im Pavillon

Zur Eröffnung der Jazzwoche Hannover geht es am heutigen Freitagabend um 20 Uhr mit einem Konzert im Pavillon am Raschplatz los, das im Programmheft gleichzeitig als Jubiläumsgala angekündigt ist. Die hannoversche Formation Fette Hupe, sowohl Bigband als auch Jazzorchester feiert ihr zehnjähriges Jubiläum. Als musikalische Gäste wirken Shannon Barnett, Frederik Köster und Kalle Kalima mit. Karten sind noch an der Abendkasse erhältlich.

Um sich einen Überblick über das umfangreiche Programm der Jazzwoche Hannover zu verschaffen dürfte ein Blick in das offizielle, sehr detaillierte Programmheft und auf die Website der Jazz Musiker Initiative Hannover lohnen (Link unten in der Infobox). Der erste Eindruck der Rockszene.de-Redaktion: Bestimmt auch für neugierige Musikbegeisterte interessant, die sich als Akteure oder Konsumenten sonst eher in anderen Genres wie Pop oder Rock zuhause fühlen.


INFO-BOX

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