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Bilder wie dieses, nach den Starkregenfällen im Jahr 2016, sollen zukünftig beim Hurricane-Festival der Vergangenheit angehören.

Investitionen gegen die Folgen von Starkregen

Regenrückhaltebecken mit Kanalisation beim Hurricane

03. August 2019, Von: Redaktion, Foto(s): Christoph Eisenmenger

Immer wieder werden Open-Air-Festivals von schweren Unwettern heimgesucht. Starkregen überschwemmt dabei des Öfteren größere Teile des jeweiligen Geländes. Zeitweilig müssen Festivals unterbrochen oder gar abgebrochen werden. Auch die Organisatoren und Besucher des Hurricane-Festivals im niedersächsischen Scheeßel mussten sich damit auseinandersetzen. Besonders schlimm war es hier im Jahr 2016. Nun will der Veranstalter FKP Scorpio das auf dem Eichenring in Scheeßel bereits in diesem Jahr fertiggestellte Regenrückhaltebecken mit einer umfangreichen, technisch ausgefeilten Kanalisation erweitern und investiert dafür einen insgesamt siebenstelligen Betrag.

Der Hamburger Konzert-, Tournee-und Festivalveranstalter FKP Scorpio zu dessen Großprojekten das alljährlich in Scheeßel stattfindende Hurricane-Festival ist, macht sich nicht nur Gedanken über die Zusammenstellung eines möglichst attraktiven Programms und den Verkauf von Tickets, sondern auch über die Verbesserung der örtlichen Bedingungen auf dem Festival-Gelände, dem Eichenring. Eine Herausforderung ist es unter anderem, Unwettern mit Starkregen und den damit verbundenen Folgen wie massiven Überschwemmungen zu trotzen. Besonders schlimm traf es das Festival im Jahr 2016.

Diese Unwägbarkeiten im Festival-Ablauf sollen ab dem kommenden Jahr der Vergangenheit angehören. Bereits in diesem Jahr wurde in Kooperation mit der unteren Naturschutzbehörde und dem NABU ein neues naturnahes Regenrückhaltebecken fertiggestellt, das gleichzeitig ein Habitat für Pflanzen und Tiere bieten soll. Dafür hat der Veranstalter FKP Scorpio rund 350.000 Euro investiert. Bis zum kommenden Jahr will man nochmal die dreifache Summe einsetzen, um das Rückhaltebecken mit einer leistungsfähigen Kanalisation zu versehen, die sich über das riesige Gelände des Eichenrings verzweigen wird.

Remodellierung des Geländes

Selbst Starkregen, wie er im Jahr 2016 über das Hurricane niederging soll kontrolliert abgeleitet werden können. Dafür sei eine komplette Remodellierung des Geländes nötig, um den Regen durch Bodenneigung und eine Mischung aus Mutterboden, Schotter und Rasen effizient in die Kanalisation zu leiten, heißt es in einer Medienmitteilung von FKP Scorpio. Die rund 80 Zentimeter starken Rohre kämen ohne Pumpsystem aus, da ihre Neigung über viele hundert Meter so berechnet sei, dass das Wasser von selbst ins Regenrückhaltebecken fließen werden, so der Veranstalter in der Medieninformation weiter.

In diesen Tagen und Wochen laufen der Kartenvorverkauf für das Hurricane und der des Zwillingsfestivals Southside für ihre Ausgaben 2020 auf Hochtouren. Bereits 60.000 Tickets konnten abgesetzt werden. Mit Seeed wurde bereits ein erster sehr namhafter Act bekannt gegeben.


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