Bildrechte: Christoph Mischke

Zum Abschluss des PopMeetings in der Göttinger musa gab es eine Diskussion zum Thema "Musikalischer Mittelstand". Auf dem Podium von links nach rechts: Gunnar Geßner, Nils Wittrock, Vivie Ann, Leo Schmidthals und Vera Lüdeck.

Reger Austausch in kreativer Atmosphäre

Das war das PopMeeting Niedersachsen in Göttingen

18. Mai 2019, Von: Redaktion, Foto(s): Christoph Mischke

Das Kulturzentrum musa in Göttingen stand Anfang der Woche ganz im Zeichen des zweitägigen PopMeetings Niedersachsen. Der alle drei Jahre von der LAG Rock in Kooperation mit dem Landesmusikrat Niedersachsen, der Landesmusikakademie Niedersachsen und dem KlubNetz e.V. veranstaltete Branchentreff hatte hier bereits 2016 stattgefunden. Rund 80 Teilnehmende und Mitwirkende, darunter Amateure und Profis, tauschten sich in kreativer Atmosphäre bei Workshops, Vorträgen und Podiumsdiskussionen aus. Mit dabei waren unter anderem teils deutschlandweit und international aktive und bekannte Musikerinnen und Musiker wie Anca Graterol, Vivie Ann, Nils Wittrock von The Hirsch Effekt und Leo Schmidthals von Selig.

Neue Eindrücke und Inspirationen sammeln, Leute aus der Musikbranche kennen lernen, sich austauschen, vernetzen und weiterbilden, darum geht es beim PopMeeting Niedersachsen im Wesentlichen. Experten aus den unterschiedlichen Bereichen des Musikgeschehens, junge und ambitionierte Musikerinnen und Musiker treffen beim PopMeeting mit arrivierten Profis zusammen.

Beim diesjährigen PopMeeting Niedersachsen am 14. und 15. Mai im Göttinger Kulturzentrum musa standen Themen wie neue Wege der Musikvermittlung, innovatives Veranstalten und Professionalisierung von Musikerinnen und Musikern des umfangreichen und vielfältigen Programms.

Das „eigene Ding“ unabhängig durchziehen

Eine Kernfrage war, wie Musikschaffende ihre Kunst finanzieren und ein breites Publikum erreichen können. Leo Schmidthals, Bassist der Band Selig betonte in diesem Zusammenhang, dass es wichtig sei breit aufgestellt zu sein um flexibel auf Marktentwicklungen reagieren zu können. Passend zu den Workshops „Musik Marke: Eigenbau – Mach es selbst“ und „Digital Publishing“ fasste Musikerin Vivie Ann zusammen: „Ich möchte lieber mein eigenes Ding durchziehen und unabhängig sein und nehme dafür in Kauf, dass ich alles selber mache.“

In verschiedenen Experten-Workshops wurde auch demonstriert, wie Musikförderung in Niedersachsen funktioniert, welche Kriterien bei Förderprogrammen zu beachten sind und wie man Anträge für Förderung stellen kann.

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Der musikalische Mittelstand“ richtete The-Hirsch-Effekt-Gitarrist einen Appell an die Förderer, um die Basisarbeit zu verbessern: „Gebt mehr Geld in die Struktur. Baut mehr Übungsräume“. Der Bedarf der Szene an der Basis an Räumen zum Proben ist offensichtlich auch nach Jahrzehnten immer noch groß und noch nicht gedeckt.


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