Bildrechte: Pressefreigabe/Schiller

Die Musik von Schiller zu hören und sich auf diese einzulassen, kann bedeuten, gedanklich auf eine Reise zu gehen.

Einschalten und abschalten

Die neue Musik von Soundvisionär Schiller

10. April 2019, Von: Redaktion, Foto(s): Pressefreigabe/Schiller

Vor zweieinhalb Wochen hat der Soundvisionär, Pop-und Ambient-Künstler Schiller sein neues Album „Morgenstund“ auf den Markt gebracht und erreichte damit prompt Platz eins der deutschen Album-Charts. Die Musik von Christopher von Deylen, wie Schiller bürgerlich heißt, wirkt darauf wie ein Soundtrack für das eigene Kopfkino des Hörers oder der Hörerin und obwohl eine geheimnisvolle Stimme zum Einstieg der Platte einen „Guten Abend“ wünscht, so passt die Musik eher zu einem Morgen im Frühling. Man muss nicht zwingend Elektronik-Pop oder Ambient-Spezialist sein, um von „Morgenstund“ gefesselt zu werden. Im Mai wird Schiller live in Hannover auftreten.

Christopher von Deylen, im niedersächsischen Visselhövede zur Welt gekommen, geht sehr gern auf Reisen, lässt sich von Landschaften und von Begegnungen mit fremden Menschen und Kulturen inspirieren. Seit 20 Jahren ist er mit seinem Musikprojekt Schiller aktiv, zunächst zusammen mit seinem musikalischen Partner Mirko von Schlieffen, seit 2003 dann allein. Für seine Studio-und Live-Produktionen, bei denen er vorzugsweise Keyboards spielt, lädt er sich in der Regel eine ganze Reihe von Gastmusikerinnen und –musikern ein. Dem Titelstück seines neuen Albums „Morgenstund“ lieh etwa Nena ihre Stimme.

Besondere Freude machte Schiller offensichtlich die Zusammenarbeit mit Star-Produzent Giorgio Moroder, den er einst in München traf und im vergangenen Jahr in dessen Studio in Südtirol besuchte. Allein die Beschreibung dieser Begegnung, die Anreise an einem Morgen über die imposante Brennerautobahn und der ebensolchen Bergwelt an der Grenze von Österreich zu Italien, die Schiller im Booklet verewigt hat, ist schon so eine Art Einstieg in die Musik.

Cineastische Klangbilder

Dem geneigten Hörer, der sich auf die behutsamen, ästhetischen, zuweilen cineastischen Klangbilder Schillers einlässt, mögen sich Bilder von einer friedlichen Natur eröffnen, durch die man sich schwebend bewegt, auch wenn man im Auto oder im Zug sitzen mag. Synthesizer-Flächen, E-Gitarren, groovige Beats und Sounds, die dem Ohr schmeicheln, ohne weich oder flach zu wirken.

Hieran könnten auch Art-Pop oder Progressive-/Symphonic-Rock- oder auch Weltmusik-Fans in Teilen ihre Freude haben und ihre Inspirationen oder auch nur Ruhe finden. Man kann zu „Morgenstund“ prima abschalten, wenn man mag oder –um die Bildsprache von Schiller im Titelsong aufzugreifen – „von der Sonne trinken“.

Seine Live-Shows sind optisch wie akustisch meistens eine Augen-und Ohrenweide. Ende Februar hatte Schiller sein Album und seine bevorstehende Konzertreise im Hamburger Eiskeller persönlich präsentiert, im Mai geht es dann in Deutschland richtig los. Insgesamt 15 Konzerte sind in teils großen Indoor-Arenen des Landes gebucht.

In Hannover wird Schiller am 15. Mai in der Swiss Life Hall auftreten. Noch gibt es dafür Karten an den bekannten Vorverkaufsstellen.


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externer Link www.semmel.de
externer Link www.hannover-concerts.de

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