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„Es sind merkwürdige Zeiten, um jung zu sein“: Damit beschäftigen sich SWMRS auf ihrem kommenden Album „Berkley’s On Fire“, das am 15. Februar erscheint.

Alles zerlegen

Die aufstrebende Band SWMRS und ihre Pläne

06. Dezember 2018, Von: Lisa Eimermacher/Redaktion, Foto(s): Phoebe Rebecca Fox

Im Februar veröffentlicht das aufstrebende Punk-Rock/Surf-/Pop-Punk-Quartett SWMRS sein nächstes Studioalbum. Es trägt den Titel „Berkley’s On Fire“, wie der gleichnamige Song, der bereits im August erschienen ist. Vor Kurzem präsentierten die vier Kalifornier mit „April in Houston“ eine weitere Single, samt Musikvideo. Nach der Albumveröffentlichung begeben sie sich auf Europa-Tour, um „Berkley’s On Fire“ live Leben einzuhauchen.

Das kommende Album „Berkley’s On Fire“ des Quartetts erscheint am 15. Februar. Abgesehen von vertrautem Rock, Pop, Emo-Punk und Power-Pop werde der Hörer auf „Berkley’s On Fire“ auch mit elektronischen Beats überrascht oder bleibt in Loops hängen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Single „April in Houston“ ist bereits als Musikvideo erschienen. Regie führten Frontmann Cole Becker gemeinsam mit der Schwester von Gitarrist Max Becker und Jarod Taber.

Aus der Musikszene, auch von einer internationalen Pop-Punk-Größe, hat die Band aus Oakland, Kalifornien, bereits positives Feedback zu ihrer neuen Single bekommen. „Hey SWMRS, love your new song“, schrieb blink-182-Mitbegründer und Angels and Airwaves-Frontmann Tom Delonge auf Twitter.

Schon in ihrer Kindheit waren die Becker-Brüder fasziniert von den Ramones und The Clash. „Es hatte so viel Potenzial, die Weise zu verändern, wie Leute denken und fühlen“. Um sich nicht in Rock-Nostalgie zu verlieren, beschlossen sie, alles in seine Einzelteile zu zerlegen und neu zu arrangieren.

„Wir reden immer darüber, etwas ganz Neues im Rock-Genre zu spielen“, sagt Frontmann Cole Becker. Im Studio machten sie sich deshalb daran, alles Gewohnte zu fragmentieren und zu dekonstruieren – ihre Lieblingsplatten, ihre Arbeitsweise und sich selbst.

Produziert wurde „Berkley’s On Fire“ von Rich Costey (Muse, Death Cab for Cutie). Inspirieren ließen sich SWMRS von The Breeders, Rage Against The Machine und De La Soul. Insgesamt zehn Songs nahmen sie für den Nachfolger von „Drive North“ auf.

„Es sind merkwürdige Zeiten, um jung zu sein"

„Als wir die Songs schrieben, waren wir uns sehr stark unserer Rolle bewusst, einen Raum für Leute zu erschaffen, um den pausenlosen negativen Medienkreisläufen zu entkommen", sagt Cole Becker über die Texte des Albums. „Es sind merkwürdige Zeiten, um jung zu sein. Unsere Generation kennt die Dualität, in einem Moment einen unstillbaren Hunger nach Veränderung zu verspüren und sich im nächsten wie ein kraftloses Wrack zu fühlen. Wir wollten, dass die Songs dieses Gefühl dokumentieren, das wir an uns selbst aus nächster Nähe beobachtet haben, wie auch an den Leuten, mit denen wir in den letzten drei Jahren unsere Musik geteilt haben."

In Hannover spielten die vier in diesem Sommer im LUX. Live wurden sie von Joeys jüngerem Bruder Jakob unterstützt. Nach der Veröffentlichung des Albums im Februar geht es für die Band um Sänger Cole Becker, seinen Bruder Max, Bassist Sebastian Mueller und Drummer Joey Armstrong (Sohn von Green Day Frontmann Billie Joe) wieder in die europäischen Clubs. Für ihre nächste Tour steht die Leinestadt bislang nicht auf dem Tourplan. In Norddeutschland treten SWMRS am 27. Februar im Molotov in Hamburg auf. Weitere Deutschlandkonzerte finden in Berlin, München und Köln statt.


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