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Ritt auf einem Blumenpferd: Der junge Pop-Sänger, Schauspieler und YouTuber Troye Sivan interpretiert den Queen-Klassiker "Somebody To Love" sehr individuell.

Junge Pop-Künstler interpretieren Queen

Troye Sivan singt „Somebody To Love“

03. November 2018, Von: Redaktion, Foto(s): Universal Music

Derzeit ist der Kinofilm „Bohemian Rhapsody“, die Verfilmung des Lebens von Freddie Mercury und der Karriere der Band Queen in vielerlei Munde. Neben dem offiziellen Soundtrack werden in diesen Tagen auch einige spezielle Interpretationen junger Bands und Popmusiker veröffentlicht, die teils auch als YouTuber oder Schauspieler aktiv und populär sind wie etwa Shawn Mendes, 5 Seconds Of Summer und Troye Sivan, der nun seine sehr individuelle Version des Queen-Klassikers „Somebody To Love“ vorstellt.

Erzkonservative Rockfans und Queen-Spezialisten mögen zunächst skeptisch reagieren, wenn junge Sänger, Schauspieler und auch YouTuber, die teils gerade mal um die 20 Jahre jung sind und sich in musikalisch ganz anderen Gefilden tummeln, Klassiker einer der größten und erfolgreichsten Rockbands überhaupt machen.

Der kanadische Popsänger Shawn Mendes hatte kürzlich „Under Pressure“ in einer von einer Akustikgitarre dominierten Singer-/Songwriter-Version vorgestellt, die australische Emo-Pop-Rock-Band 5 Seconds Of Summer kam mit ihrer Fassung „Killer Queen“ daher. Nun gibt es noch eine sehr individuelle und vom Original sich stark unterscheidende Interpretation von „Somebody To Love“ des australischen Sängers Troye Sivan, der gerade erst Ende August sein eigenes aktuelles Album „Bloom“ vorgestellt hatte.

Die Ergebnisse kann man zweifellos als durchaus hörenswert bis schön beurteilen, sofern man jungen, modernen Pop-Interpretationen von Rockmonumenten aus den 1970er und frühen 1980er Jahren gegenüber aufgeschlossen ist. Möglicherweise lenken die Versionen von Mendes, 5 Seconds Of Summer und Troye Sivan die Aufmerksamkeit vieler sehr junger Fans auf das Werk von Queen und verdeutlichen, wie zeitlos und von welch hoher Qualität die Kompositionen sind.

Starker Gegensatz zum Original

Ganz im Gegensatz zum Original von „Somebody To Love“, 1976 auf dem Queen-Album „A Day At The Races“ erschienen, ist die Interpretation von Troye Sivan wesentlich reduzierter und nur von rund halber Spieldauer. Anstatt des wuchtigen, beinahe pompösen Originals mit mehrstimmigen Gospelhören und Gitarrensolo, ist „Somebody To Love“ von Sivan sehr ruhig und vom Arrangement äußerst reduziert gehalten. Der Gesang steht im Vordergrund, ein wenig sanftes Piano und leise unterlegte, atmosphärische Sounds tragen diese Fassung. Nach 2.26 min Spielzeit ist Sivans Version gespielt.

Ein künstlerisch echte, alternative Interpretation die eher schon in Richtung Adapation geht. Die Einnahmen aus diesen neuen Fassungen sollen wohltätigen Zwecken zu Gute kommen, in dem sie an den Mercury Phoenix Trust gespendet werden sollen. Dieser wurde nach dem Tod von Queen-Leadsänger Freddie Mercury im Jahr 1992 von den Queen-Musikern Brian May, Roger Taylor und John Deacon sowie dem Manager der Band, Jim Beach, ins Leben gerufen. Die Organisation setzt sich weltweit für den Kampf gegen HIV/Aids ein.

INFO-BOX

Links
externer Link www.troyesivan.com
externer Link www.fox.de/bohemian-rhapsody
externer Link www.queenonline.com

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