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Hat ihre Liebe zur elektronischen Musik entdeckt und hat bei ihrem neuen Song "Tricks" einen analogen Synthesizer eingesetzt: Sophie Hunger vor ihrem neuen Album "Molecules".

Weiter auf sehr eigenen Wegen

Sophie Hunger mit Art-Synthie-Pop in Englisch

13. August 2018, Von: Redaktion, Foto(s): Marikel Lahana

Die Schweizer Musikerin Sophie Hunger ist seit langem für ihre große künstlerische Individualität und Wandelbarkeit bekannt. Nach ihrem Umzug nach Berlin entwickelte sie ein Interesse an elektronischer Musik im Allgemeinen und an modularen Synthesizern im Speziellen. Ende letzter Woche hat Sophie Hunger den Song „Tricks“ und ein dazugehöriges Video veröffentlicht. Ein neues Album soll mit dem Titel „Molecules“ Ende August erscheinen. Hinsichtlich der Tourplanungen verfolgt die Künstlerin ebenfalls sehr eigene Wege. Sie tritt in einigen deutschen Städten gleich drei oder viermal hintereinander auf, jedoch in jeweils unterschiedlichen Spielstätten.

Ob im Konzert oder auf Tonträger, ein Auftritt von Sophie Hunger und ihre Musik eignen sich nicht zum oberflächlichen Konsum nebenbei. Bei Sophie Hunger geht es um Kunst, um meist variable, sehr intensive Musik mit den oft beschworenen Ecken, Kanten und Überraschungen. Irgendwo zwischen Indie-Pop, Folk und Jazz. Originalität und Individualität sind weitere Markenzeichen der Schweizer Künstlerin, die vor kurzem nach Deutschland, nach Berlin gezogen ist.

Ihr neuestes Werk ist das Album „Molecules“, das am 31.August über Caroline International in den Handel kommen soll. Daraus hat Hunger in der vergangenen Woche mit „Tricks“ den ersten Song vorgestellt. Ein Video ist ebenfalls erschienen. Neu ist, das Sophie Hunger erstmals in Englisch textet und singt. „Tricks“ kann man als leicht dunkel angehauchtes Art-Synthie-Pop-Stück einordnen, das im Verlauf an Härte und Dramatik gewinnt. Für Keyboard-und Synthesizer-Spezialisten: Bei „Tricks“ kam ein analoger CS80 Synthesizer zum Einsatz. Das Video zeigt im Schwerpunkt Szenen einer wilden Gelände-Rallye.

16 Konzerte in nur sechs Städten

Das Konzept ihrer Konzertreise durch Deutschland im bevorstehenden Spätsommer und Herbst ist ähnlich speziell und individuell wie die Musik der Sängerin, Pianistin und Gitarristin. 16 Konzerte in lediglich 6 Städten des Landes sind anberaumt. Die Tourplanungen sehen bis zu vier aufeinanderfolgende Konzerte in einer Stadt vor. Jeder Konzertabend ist dabei in einer anderen Spielstätte, einem anderem Club oder Theater der jeweiligen Stadt geplant.

In Berlin etwa sind das zwischen dem 15.und 19.September Konzerte im Kesselhaus, im Festsaal Xberg, im Heimathafen, in der Columbiahalle und in der Berghain Kantine. In Hamburg spielt Hunger zwischen dem 29.September und 2.Oktober im Mojo, im Übel & Gefährlich sowie im Grünspan. Jeweils drei Konzerte finden auch in München (6.-8.SeptemberI) und Köln (24.-26.September) statt. Einzelne Konzerte sind am 1.November im Rosenhof Osnabrück und am 8.November im Schlachthof in Bremen angesetzt.

Ein oder mehrere Konzerte in Hannover sind aktuell nicht geplant. Hier spielte Sophie Hunger zuletzt Ende 2015 im Capitol (Wir berichteten).

Das neue Sophie-Hunger-Album „Molecules“ wird elf Songs enthalten.

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