Bildrechte: Aileen Hoeltke

Harter Rock, klare Worte: Odeville stellen "Bitte Ja Bitte Gleich" vor.

Die Party sprengen

Odeville positionieren sich gesellschaftspolitisch

10. August 2018, Von: Redaktion, Foto(s): Aileen Hoeltke

Die Hamburger Rockband Odeville will sich in ihrem neuen Song „Bitte Ja Bitte Gleich“ gegen Rassismus, Intoleranz um Homophobie positionieren. Das klingt bei genauem Hinhören und beim Betrachten des Lyric-Videos mehr oder weniger deutlich an. Im Vordergrund stehen jedoch die Kritik an der Konsum-und Wegwerfgesellschaft und ihrer zuweilen zu beobachtenden Maßlosigkeit. „Bitte Ja Bitte Gleich“ ist die erste Single aus dem neuen Odeville-Album „Rom“, das am 19.Oktober erwartet wird. Am 2.Dezember tritt die Band in Hannover im LUX auf.

Vor mehr als zehn Jahren hatte man Odeville als experimentelle, progressive Rock-und Post-Rock-und Post-Hardcore-Band kennengelernt. Seinerzeit war die Band quasi gegen den Strich gebürstet unterwegs und erntete für ihre künstlerisch ausgeklügelten Kompositionen und ihre hochenergetischen wie ausdrucksstarken Live-Auftritte viel Lob. Ursprünglich aus Stade stammend, wurde die Band nicht nur Sieger bei local heroes Niedersachsen, sondern gewann auch noch gleich das Deutschlandfinale. Ende der 2000er trat die Band in Hannover unter anderem auf der Kulturbühne des Fährmannsfests auf.

Zuletzt hatten sich Odeville eher dem deutschsprachigen Pop-Rock verschrieben, zugänglich und vertraut für ein größeres, breiteres Publikum. Für den Herbst dieses Jahres steht die Veröffentlichung des neuen Odeville-Albums „Rom“ an und nimmt man die aktuelle Single „Bitte Ja Bitte Gleich“ als Maßstab, dann sind Odeville aktuell sehr leidenschaftlich rockig unterwegs, durchaus mit gewissem Punk-Einschlag und in den Texten mit klaren Worten.

Die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland nimmt die Band zum Anlass, sich mit ihrem neuen Song gegen Rassismus, Intoleranz und Homophobie zu positionieren und dabei vor allem die Konsum-und Wegwerfgesellschaft auch abseits höherer gesellschaftlicher Kreise zu thematisieren und hier einen Kontext herzustellen. Im Text will Odeville-Sänger Hauke Horeis diese „Party sprengen und nur rennen.“ „Ich kann gar nicht so viel kotzen, wie die fressen können“, heißt es im Refrain von „Bitte Ja Bitte Gleich“.

„Die Geschehnisse um uns passieren wirklich und sie berühren mich. Ich kann davor nicht die Augen verschließen und einen Feelgood-Singalong mit Instagramm Filter obendrauf schreiben“, wird Hauke Horeis in einer Medienmitteilung zur Veröffentlichung von „Bitte Ja Bitte Gleich“ zitiert. „Wir haben als Künstler eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, die genau diese Positionierung enorm wichtig macht. Auch wenn wir als Band vielleicht in erster Linie unterhalten, sollte man nicht vor klaren Statements und Positionen zurückschrecken (…)“, so der Musiker weiter.

„Bitte Ja Bitte Gleich“ ist einer von 14 neuen Odeville-Songs, die auf dem neuen Album „Rom“ verewigt sind, das am 19.Oktober auf den Markt kommen soll. Ende November gehen Odeville auf Club-Tour und sind im Zuge dessen am 2.Dezember in Hannover im LUX zu Gast. Karten sind bereits im Vorverkauf erhältlich.

INFO-BOX

Links
externer Link www.odeville.de
externer Link www.facebook.com/odevillemusic
externer Link www.hannover-concerts.de

Tools
Drucken Artikel drucken (PDF) An Redaktion E-Mail an Redaktion


Ähnliche Artikel

, Foto(s): Tobias LehmannHannover-Sprungbrett für Bands
Bewerbungsphase für den Sixpack 2018 gestartet

09.08.2018, Von: Redaktion, Foto(s): Tobias Lehmann

 


, Foto(s): Dennis DirksenFahrplan für local heroes Niedersachsen
Madsen als special guest im Bundesfinale

13.07.2018, Von: Redaktion, Foto(s): Dennis Dirksen

 


, Foto(s): Odevillelocal heroes – jetzt bewerben
Die Bundessieger Odeville aus Stade blicken zurück

18.04.2018, Von: Redaktion, Foto(s): Odeville

 


, Foto(s): Ina Niemerglocal heroes Niedersachsen im 15.Jahr
Bands können sich für Regional-Konzerte melden

31.01.2018, Von: Redaktion, Foto(s): Ina Niemerg

 


, Foto(s): Sascha SchroederAltersdurchschnitt bis maximal 30 Jahre
Neue Regel bei local heroes in diesem Jahr

13.01.2018, Von: Redaktion, Foto(s): Sascha Schroeder

 




Zur Startseite