Anzeige:
Anzeige 780
Bildrechte: Frank Maddocks

Das Linkin Park Mitglied Mike Shinoda veröffentlicht das Album „Post Traumatic“, mit dem er den Verlust seines Freunds verarbeitet.

Trauerbewältigung eines Rockstars

Mike Shinoda veröffentlicht „Post Traumatic“

19. Juni 2018, Von: Redaktion, Foto(s): Frank Maddocks

Linkin Park zählen zu den erfolgreichsten Rockbands unserer Zeit. Über 70 Millionen verkaufte Alben, zwei Grammy-Awards, sieben internationale Nummer-eins-Alben, mehr als 5,5 Milliarden YouTube-Klicks gehen auf ihr Konto. Dennoch hielten diese Erfolge den Linkin Park Frontmann Chester Bennington nicht davon ab, sich das Leben zu nehmen. Fast ein Jahr danach veröffentlichte sein Co-Frontmann Mike Shinoda letzten Freitag das Album „Post Traumatic“, mit dem er weltweit auf Tour geht.

Über 20 Jahre waren Chester Bennington und Mike Shinoda als Teil der US-amerikanischen Rockband Linkin Park auf den Bühnen der Welt unterwegs. Nicht nur beruflich waren die beiden ein eingespieltes Team, sondern auch privat eng miteinander befreundet. Der Verlust seines besten Freundes traf Shinoda hart und er suchte nach einem Ventil, mit der Leere, Hilflosigkeit und Trauer umzugehen. Zunächst flüchtete er sich in die Kunst, ohne dabei ein bestimmtes Ziel zu verfolgen. Als Beschäftigungstherapie fing Shinoda an zu malen, Videos zu drehen und auch Songs zu schreiben.

Mit der Zeit stellte er fest, dass ihm diese Herangehensweise bei der Trauerbewältigung half, auch multimedial einen Schlusspunkt unter den Abschied von Chester Bennington zu setzen. Herausgekommen ist dabei zunächst die EP „Post Traumatic“, die bereits im Januar erschien und drei Songs mit den dazugehörigen Videos enthält, die ebenfalls von ihm gedreht wurden.

Letzten Freitag veröffentlichte er dann „Post Traumatic“ als Longplayer-Version. Es sind 16 Titel, die sich musikalisch zwischen Rock und Hip-Hop bewegen. Laut Shinoda, zeigen die Songs „eine sehr allgemeingültige Betrachtung der Themen Trauer und Verlust.“ Und auch seinen Fans sollen sie bei der Trauerbewältigung helfen: „Jeder, der durch eine ähnliche Erfahrung ging wie ich, wird hoffentlich Trost finden in diesen Liedern; wer eine vergleichbare Erfahrung noch nicht gemacht hat, wird anhand der Aufrichtigkeit und Persönlichkeit der Songs umso glücklicher sein, davon verschont geblieben zu sein“.

Laut Pressemitteilung soll „Post Traumatic“ „als mutmachendes Beispiel, dass sich auch die schlimmsten Tragödien überwinden lassen“ verstanden werden.

Sein einziges Deutschlandkonzert gibt Mike Shinoda am 29. August im Palladium in Köln. Die Karten sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Weitere Infos über die Links unten in der Infobox.

INFO-BOX

Links
externer Link www.mikeshinoda.com
externer Link www.facebook.com/mikeshinoda

Tools
Drucken Artikel drucken (PDF) An Redaktion E-Mail an Redaktion


Ähnliche Artikel

, Foto(s): Lisa EimermacherNach zehn Jahren Pause wieder zusammen
Mike Portnoy spielt auf Solo-Album von John Petrucci

03.07.2020, Von: Redaktion, Foto(s): Lisa Eimermacher

 


, Foto(s): Victor PetersTourabschluss in historischer Stätte
Flying Colors legen neues Live-Album vor

24.06.2020, Von: Redaktion, Foto(s): Victor Peters

 


, Foto(s): Brian Van Wyk„Dem Negativen den Rücken kehren“
Mike Edel veröffentlicht „Hello Universe“

23.06.2020, Von: Redaktion, Foto(s): Brian Van Wyk

 


Nach 13 Jahren wieder auf Tour
Genesis im Herbst zunächst in Irland und U.K.

05.03.2020, Von: Redaktion

 


, Foto(s): Lisa EimermacherProgressive Hochkultur in der Mainstream-Provinz
Drei-Stunden-Show von Dream Theater in Hannover

19.02.2020, Von: Andreas Haug, Foto(s): Lisa Eimermacher

 




Zur Startseite