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Bildrechte: Rob Walbers

Frisch und hart: Go March, von Experten ungefähr zwischen Mogwai und Kraftwerk angesiedelt, stellen ihre neue Single "Chop Chop" vor. Das neue Album "II" kommt Ende September.

Musikalisches Aufputschmittel

Die Band Go March stellt „Chop Chop“ vor

16. Juni 2018, Von: Redaktion, Foto(s): Rob Walbers

Ein in Sachen Inspiration, Energie und Frische ziemlich heißes Eisen in der Musikszene ist die belgische Instrumentalband Go March. 2015 gegründet, erhielt das Trio im gleichen Jahr bei den Red Bull Elektropedia Awards die Auszeichnung als besonders vielversprechende Band. Go March verbinden Gitarren, Schlagzeug und Keyboards mit einer gehörigen Portion Elektronik. Im Zusammenhang mit Go March werden Bands wie Mogwai und Kraftwerk genannt. Ihre gestern veröffentliche Single „Chop Chop“ entpuppt sich als einziges musikalisches Aufputschmittel.

Harte Elektrosounds und -beats, durch Effekte verfremdete Gitarrenflächen und –riffs, obendrüber ein Schlagzeug und oft ein rasantes Tempo: Das belgische Trio Go March mischt Musik auf eine sehr individuelle und frische Art und Weise. Rock trifft auf Elektro.

Die Band besteht aus den Musikern Philipp (Gitarre), Hans (Keyboards) und Toni (Schlagzeug) und wird zur stilistischen Orientierungshilfe zwischen Mogwai und Kraftwerk angesiedelt. Ende September soll das neue Go-March-Album „II“ erscheinen, bereits gestern ist die erste Single „Chop Chop“ herausgekommen, ein 9-minütiges, temporeiches Sound-, Groove- und Beatspektakel für das einige möglicherweise ihren Kaffee stehen lassen würden, so mitreißend und aufputschend kann der Track wirken.

„Wir konnten einfach nicht anders“

Go March Musiker Philipp Weies, der sich nach eigenen Worten von Filmemacher David Lynch inspirieren lässt, vor allem vom Film „Lost Highway“, wird zum Entstehungsprozess von „Chop Chop“ wie folgt zitiert: Es begann alles mit einer alten Drum-Machine, die größer war, als jeder Computer. Ich ließ sie ganze sieben Minuten durch einen Filter laufen und es wurde immer verrückter und verrückter mit immer mehr Verzerrung auf der Spur. Dann hat unser Keyboarder Hans einen Sound gefunden, ihn immer schneller gemacht und wir dachten alle nur "whoa" - wir haben uns schließlich dazu entschieden, das schnelle Tempo einfach beizubehalten. Wir konnten einfach nicht anders."

„Chop Chop“ kann man unter anderem auf Soundcloud oder Spotivy streamen. Konzerte für Deutschland sind derzeit noch nicht angekündigt. Aber was nicht ist, kann noch werden. Als exaktes Veröffentlichungsdatum für das Album „II“ ist der 28.September genannt worden. Mehr über die Links unten in der Infobox.

INFO-BOX

Links
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externer Link www.gomarch.com

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