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Bildrechte: Denis Sinyakov

Musik, Texte, Punk und Filme: Das Pussy Riot Theatre spielt am Dienstag, dem 9.Januar erstmals in Hannover im Pavillon und will bei seiner Performance eine Geschichte über Protest und Widerstand erzählen.

Eine Geschichte über Protest und Widerstand

Pussy Riot Theatre erstmals in Hannover im Pavillon

06. Januar 2018, Von: Redaktion, Foto(s): Denis Sinyakov

Ob Punk-Band oder russisches Protestkunst-Kollektiv: Pussy Riot sorgten vor knapp sechs Jahren weltweit für große Aufmerksamkeit. Im Anschluss an eine von Sicherheitsbeamten gestoppte Aufführung in einer Moskauer Kathedrale wurden drei Frauen von Pussy Riot verhaftet und später zu Haftstrafen verurteilt. Inzwischen sind die Aktivistinnen wieder auf freiem Fuß. Maria Alyokhina war damals unter den Verhafteten und widmet sich seit 2016 einem neuen Projekt, dem Pussy Riot Theatre. Erstmals auf Tournee in Deutschland, gastiert man am kommenden Dienstag, dem 9.Januar in Hannover im Pavillon.

Experimentell geprägte Underground-Musik trifft auf Protestkunst im Rahmen eines Aktionstheaterspiels. Das ist das Pussy Riot Theatre. Basis des vor gut einem Jahr gestarteten Projekts von Maria Alyokhina und Musikproduzent Alexander Cheparukhin ist Maria Alyokhinas Buch „Riot Days“. Das Spiel wird unter der Regie von Yury Muravitsky, einem der führenden russischen Theaterdirektoren, aufgeführt.

Ursprünglich bestanden Pussy Riot als variables Kollektiv von etwa elf Frauen. Die Gruppe inszenierte seit ihrer Gründung in Moskau im Jahr 2011, zahlreiche nicht-autorisierte, provokative Guerilla-Punk-Rock- Aufführungen an ungewöhnlichen öffentlichen Plätzen. Von vielen Aktionen wurden Videos im Internet veröffentlicht.

Das aktuelle neue Musik-und Aktionsschauspiel-Projekt Pussy Riot Theatre wird derzeit live von Maria Alekhina, Kiryl Masheka, Nastya Awott und Maxim Awott auf die Bühne gebracht. Die Künstlerinnen und Künstler agieren sowohl als Schauspiel-Charaktere als auch als Sänger, Sängerinnen oder Musiker. Als Instrumente kommen Saxofon, Schlagzeug und Keyboards zu Einsatz, dazu werden bei Bedarf programmierte Sounds beigesteuert.

Musik, Texte, Punk und Filme

Die Veranstaltung verbindet Musik mit Texten, Punk und Filmen. Im September des jüngst vergangenen Jahres hatte diese Aufführung von „Riot Days“ Deutschlandpremiere. In Frankfurt/M. gab es mit 1000 Besuchern ein ausverkauftes Haus.

Mit ihrem Konzept ist das Pussy Riot Theatre weltweit von den USA bis Australien unterwegs. Einen ersten Eindruck der Performance gewährt ein gut einminütiges Video auf YouTube. Am kommenden Dienstag, dem 9.Januar, wird für das Pussy Riot Theatre dann erstmals in Hannover im Pavillon am Raschplatz der Vorhang hochgehen. Beginn ist um 20 Uhr. Das Motto: „Story of protest and resistance.“

INFO-BOX

Links
externer Link www.pavillon-hannover.de

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