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Löwen am Nordpol haben kürzlich ihr Debütalbum "Stochern in der Asche" herausgebracht.

Brachialmelodik aus dem Untergrund

Löwen am Nordpol haben Debütalbum draußen

22. November 2017, Von: Redaktion, Foto(s): Promo/LAN/Pressefreigabe

„Stochern in der Asche“ ist der Titel des Debütalbums der Berliner Indie-Rock-Band Löwen am Nordpol, das Anfang November erschienen ist. Die 2012 gegründete Band bietet hierauf Indie-tyische Songs mit deutschen Texten. Melodischer Gesang trifft auf mitunter brachiale Gitarren-und Basssounds, die sich schon mal wie eine undurchdringliche und unüberwindbare Mauer auftürmen. Nach einer Release-Show in Berlin und weiteren Shows, die vorwiegend in ihrer Heimatstadt und Locations in Städten wie Chemnitz, Görlitz oder Postdam über die Bühne gingen, darf man gespannt sein, inwieweit Löwen am Nordpol bald ihren Aktionsradius markant erweitern.

Die Musik klingt wie aus dem Untergrund: dunkel, hart, schmutzig, rotzig, leidenschaftlich, intensiv. Das Schlagzeug rückt im brachialen Klangbild von Löwen am Nordpol nicht selten in den Hintergrund, ist dort aber stets vernehmbar. Vorn scheinen zuweilen unglaublich schmutzige Gitarren in extrem-Overdrive/Distortion-Einstellung in Verbindung mit dem Bass alles zu packen, festzuhalten und einzuhüllen, was in die Nähe und mit ihnen in Berührung kommt und das sind in der Regel Hörerinnen und Hörer. Indie- Rock? Okay, ja, aber auch Grunge, Punk und Pop hinterlassen deutliche Spuren in den Songs.

Ein klarer, lässiger Gesang mit Charisma schleudert melodische Hooklines und in Einzelfällen richtig eingängige Refrains durch die Gegend. In der Bandinfo von Löwen am Nordpol wird das als „(…) größtenteils dreist ins Ohr gehender Lärm, zu dem man eigentlich sofort irgendwohin fahren möchte (…)“, beschrieben und das ist nachvollziehbar. „Energisch, schnörkellos und direkt auf den Punkt, klingen die Berliner mitunter amerikanischer, als so manch amerikanische Band in den Neunzigern“, heißt es weiter.

Löwen am Nordpol machen nicht auf nett, vielmehr klingt hier und da auch die Härte des Punk durch, immer Indie, immer Underground, aber im Hintergrund dürfen auch mal dezente Oh-Oh-Chöre sein. Tanzbar sind einige Songs sowieso.

„Vom Stochern in der Asche“ ist das Debütalbum der drei Berliner Musiker, das am 3.November bei Bosworth Recordes Music erschienen ist. Zuvor waren Single-Videos zu Songs wie „Bringt mir den Kopf von Donald Trump“ und „Glaub dir nicht“ bei YouTube ins Netz gegangen.

Mehr Infos zu Löwen am Nordpool über die Links unten in der Infobox.

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