Bildrechte: Viktor Schanz

In diesem Jahr mit ihrem ersten Album deutschlandweit auf Tour: Die Band Antiheld aus Stuttgart.

„Straßenköterpop“

Antiheld mit erstem Album unterwegs

15. November 2017, Von: Redaktion, Foto(s): Viktor Schanz Fotografie

Eine für ein größeres Publikum noch relativ neue Band in der deutschen Musikszene ist Antiheld aus Stuttgart. Ihren Stil bezeichnen die Musiker selbst als Straßenköterpop. Mit ihrem Debütalbum „Keine Legenden“ befinden sich Antiheld in diesen Wochen auf Deutschlandtour. Zum Start Anfang November konnten Musikinteressierte aus Hannover und Umgebung die Band im Musikklub LUX kennenlernen. Oberflächlich betrachtet mag man Antiheld als eine weitere der zahlreichen Newcomer Pop-Bands mit deutschen Texten wahrnehmen, bei näherem Hinhören sind das Erscheinungsbild und der Sound von Antiheld doch ziemlich individuell und das liegt wohl nicht nur am Einsatz eines Akkordeons.

Die Ausgangssituation für Antiheld, wie sie eine Medieninformation skizziert: Fünf beste Freunde sind auf der Suche nach einem besonderen Etwas, das die Generation der Musiker angeblich nur noch aus James Dean Filmen kennt. Sie spielen ihre Songs geradlinig und handgemacht und nach eigener Einschätzung immer mit „mindestens 120 Prozent“. „Deutschsprachige Popmukke, rau, ehrlich und mit Quetschkommode“, bringt es die Band auf den Punkt. Live treten Antiheld nicht nur auf Klub-und Festivalbühnen auf, sondern spielen auch mal in Fußgängerzonen, was auch anderen Bands viele Pluspunkte, Sympathien und ein neues Publikum bescherte.

2017 war ein bislang ereignisreiches Jahr für die Stuttgarter: Über das ProSiebenSat1-Label Starwatch ist das Debütalbum „Keine Legenden“ erschienen. Die erste Single daraus –„Berlin am Meer“ brachte Antiheld einiges an Aufmerksamkeit. Sänger Luca wird dazu wie folgt zitiert: „Schreiben wollten wir ´ne super deepe Nummer über das Leben von fünf Straßenkötern und ihrem unbändigem Drang nach Freiheit, geschrieben haben wir ´nen Sommerhit. Hups.“

Eingängig, aber nicht glatt

Der locker-flockige Akustik-Gitarrenfolk-Song mit rauer Gesangsstimme und Akkordeon ist in der Tat eingängig, aber eben nicht glatt. Fans von sehr populären Bands wie Mumford & Sons oder auch AnnenMayKantereit dürften mindestens mit diesem Song ihre Freude haben. Klickt man sich durch einige andere YouTube-Videos hört man in Ansätzen zuweilen auch eine gewisse Nähe zu der hannoverschen Band Ich Kann Fliegen.

Orientierungshilfen dürften im Zusammenhang mit Antiheld vielleicht bald nicht mehr nötig sein. In diesen Wochen macht sich die Band im Verlauf ihrer „Keine Legenden“ Tour auf, ihren Bekanntheitsgrad weiter zu steigern. Insgesamt neun Konzerte stehen auf dem Tourplan, darunter auch Gigs in den großen Medienstädten. Zum Start traten Antiheld am 3.November in Hannover im LUX auf, bis zum Tourabschluss am 9.Dezember in ihrer Heimatstadt Stuttgart stehen in nächster Zeit noch Shows in Berlin, Köln, München, Leipzig, Dortmund und Frankfurt im Terminkalender.

Mehr zur Band über die Links unten in der Infobox.

INFO-BOX

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