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Bunt, Wild, Frei? Hannover und die 1970er Jahre

Heute Abend Veranstaltung im Historischen Museum

05. August 2017, Von: Redaktion

Hannover war in den 70er Jahren dank Bands und Künstlern wie den Scorpions, Jane, Eloy und Haris weltweit für seine Rockmusik bekannt. Viele deutsche Punk Bands nannten die Stadt an der Leine ihr Zuhause. Über die Zeit des Umbruchs in der Kulturszene der 70er Jahre spricht am heutigen Samstag Musikkritiker Bernd Schwope im Historischen Museum in Hannover mit bekannten Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Medien über Hannovers Musikszene und die Stadtentwicklung der 1970er Jahre.

Die Besucher erwartet ein Abend mit Podiumsgespräch, Musik und Tanz über Hannovers Musikszene der 1970er Jahre. Insgesamt fünf Gesprächspartner sind eingeladen: Zu Gast sind Harald Härke, Kulturdezernent der Stadt Hannover, Rockkenner und Besucher des ersten Scorpions-Konzertes in Hildesheim. Rolf-Günther Schulze, Sportredakteur DW Berlin, in den 70ern Labelbetreiber und Musikkritiker. Reinhardt Stroetmann, Verleger der MagaScene und Labelchef von Lava Records. Michael Mellenthin, Musikverleger und Mitgründer des ersten hannoverschen Tonstudios TonCooperative, in der viele Bands der 70er ihre Musik aufnahmen. Außerdem mit dabei ist Hollow Skai, Ex-Labelchef No Fun Records, Ex-Schädelspalter-Chefredakteur und Ex-Stern-Musikredakteur sowie Buchautor („Das alles und noch viel mehr – Rio Reiser“, „Punk: Versuch der künstlerischen Realisierung einer neuen Lebenshaltung“.

Neben den Teilnehmern des Podiumsgesprächs werden außerdem einige Überraschungsgäste aus der Musikszene erwartet. Das Gespräch wird von einer Cover-Artwork-Show begleitet, die die schönsten Motive hannoverscher Rockkünstler der 70er Jahre zeigt. Im Anschluss an das Gespräch findet im Foyer des historischen Museums eine 70er-Jahre-Hits-Party mit dem original DJ Thomas aus der Röhre statt.

Dass diese Veranstaltung ausgerechnet auf das Fährmannsfest-Wochenende terminiert ist, wirkt sicherlich auf den ersten Blick unglücklich, hat aber einen bestimmten Grund: Die Ausstellung „Typisch Hannover?!“ endet und leitet nahtlos in das Veranstaltungsprogramm „Bunt, Wild, Frei? Hannover und die 1970er Jahre" über. So wurde die Wahl des Termins durch das Ende der Dauerausstellung bestimmt.

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