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beatbar aus Hannover-Linden, hier bei ihrer Show auf der Fährmannsfest-Kulturbühne 2016, legen nach zwei EPs Ende August ihr Debütalbum vor.

Wohlfühlen in der Subkultur

Hannover-Linden-Band beatbar mit Debütalbum

27. Juli 2017, Von: Redaktion, Foto(s): Jeff Kahra

Die aus Hannover-Linden stammende Band beatbar verortet sich selbst im LoFi-Cøre, aber auch die Stilbezeichnung Chanson-Punk-Pop ´n´Roll fällt im Zusammenhang mit Musikerinnen und Musikern. beatbar selbst legen offensichtlich Wert darauf, in Hannover nicht zum vermeintlich etablierten Künstler-Kreis zu zählen, vielmehr fühlt man sich im subkulturellen Umfeld wohl. Nach zwei EPs legen beatbar nun ihr Debütalbum „In der Park“ vor.

beatbar setzen sich aus jahrzehntelang aktiven und in der vielfältigen hannoverschen Szene bekannten Musikern zusammen. Da schwingt schon teilweise Indie-Nostalgie mit, wenn man an frühere Bands wie Primaries, Czech oder Cosmo Zaloom denkt, in denen einige der beatbar-Mitglieder aktiv waren. Das geht weit zurück in die 1990er-Jahre des vergangenen Jahrtausends.

Nun handelt es sich bei beatbar jedoch nicht um abgehalfterte Musikanten, die alten Zeiten nachhängen, sondern um eine kreative Künstlerinnen-und Künstlergemeinschaft, die auf Originalität und frische Sounds setzt. Davon konnte man sich unter anderem im letzten Jahr auf der Kulturbühne des Fährmannsfestes überzeugen.

Hängen am „subkulturellen Schmodder“

Zu ihrer Stellung in der Stadt erklären beatbar in einer aktuellen Information, anlässlich der Präsentation ihres Debütalbums „In der Park“: „Nein, beatbar gehört nicht zum offiziellen Kreis des Vertrauens der Unesco City of Music Hannover – und möchte es auch gar nicht. Etabliert war gestern. Die Lindener Band hängt doch sehr am subkulturellen Schmodder (…)“

Neun Songs umfasst das Album „In der Park“. Es handele sich dabei um gewagte Tiersongs, melancholische Gangsterschmonzetten, Trinkerhymnen, Neonlichtarien und Ukuladykram, informiert die Band. Am 26.August wird es offiziell erhältlich sein.

Die sechsköpfige Band um Stef Awramoff, Katja Merx, Svea Herrmann, Ricardo Rodriguez, Peter Haferland und Eric Limberg war auch technisch bei den Aufnahmen und dem Mix im byeric Studio in Rethen selbst stark eingebunden , gemastert wurde das Album im Studio Nord in Bremen von Gregor Hennig.

Das nächste Hannover-Konzert von beatbar ist für den 19.August im UJZ Kornstraße in der Nordstadt terminiert, außerdem steht die Band im Line-Up des diesjährigen Zytanien-Open-Airs am 26.August.

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