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“Dieses Projekt war seit langem überfällig”, sagt George Thorogood über sein erstes Solo-Album nach seiner über 40-jährigen Karriere als Blues-Rock-Künstler.

Was er war, was er ist und was er immer sein wird

George Thorogood mit seinem Debüt-Soloalbum

15. Juli 2017, Von: Redaktion, Foto(s): David Dobson

George Thorogood ist für seine energiegeladenen Blues-Rock- und Rock´n´Roll-Songs und die entsprechenden Live-Shows mit seiner Band George Thorogood And The Destroyers bekannt. Am 4. August veröffentlicht er sein Solo-Debütalbum „Party Of One“. Es ist laut eigener Aussage etwas, was er sich immer vorgenommen hatte und nun schließlich in die Tat umgesetzt hat.

Bevor George Thorogood als Blues-Rocker mit seiner Band The Destroyers mehr als 8.000 Shows auf die Bühnen der Welt brachte und weltweit 15 Millionen Alben verkaufte, zog er vor vierzig Jahren mit einer akustischen Gitarre und Blues-Klassikern als Straßenmusiker durch San Francisco.

So wie damals präsentiert er sich nun auf seinem ersten Solo-Album „Party Of One“, welches Anfang August im Handel erscheinen soll.

Das Album ist unter der Regie von Produzenten Jim Gaines entstanden, der bekannt für seine Arbeiten mit John Lee Hooker, Luther Allison und Stevie Ray Vaughan, aber auch für die Produktion einiger Thorogood-Alben, ist.

Im Alleingang und mit überwiegend akustischen Instrumenten live und fast ohne Overdubs hat Thorogood fünfzehn Klassiker des traditionellen und moderneren Blues aufgenommen. Dabei zollt er Künstlern wie Robert Johnson, Elmore James, Willie Dixon, Brownie McGhee und John Lee Hooker, Johnny Cash, Hank Wiliams, John Hammond Jr., Bob Dylan und den Rolling Stones Tribut.

„Hat Bob Dylan nicht zu seinen Anfängen Blues gespielt?“, fragt Thorogood. „Bei seinem ersten Gig hat er für John Lee Hooker in Greenwich Village eröffnet. Johnny Cash and Hank Williams haben alle zum Blues spielen gelernt. Leute überall können Schmerz mehr als jedes andere Gefühl nachempfinden. Deshalb wird der Blues immer zeitlos sein“, meint der Blues-Rock-Musiker.

“Dieses Projekt war seit langem überfällig”, meint Thorogood. “Es hätte vielleicht mein allererstes Album sein sollen... Aber ich denke, die Destroyers-Fans - und auch Hardcore-Blues-Fans - sind offen für das Unerwartete. Ich habe mir immer gesagt: ‘Gib ihnen einfach, was du bist, und sie werden es annehmen oder auch nicht.’ Diese Aufnahme ist, was ich war, was ich bin und was ich immer sein werde.”

INFO-BOX

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