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Bildrechte: Lisa Eimermacher

Pflegen motiviert den Death-Metal: Critical Mess aus Hannover.

Den Death-Metal-Virus verbreiten

Hannoveraner Critical Mess demnächst mit Debütalbum

23. Juni 2017, Von: Lisa Eimermacher, Foto(s): Lisa Eimermacher

Critical Mess haben sich eines fest vorgenommen: Den Death-Metal-Virus weiter zu verbreiten. Gegründet haben sie sich im Jahr 2012. Seit einem halben Jahr hat die Band aus Hannover mit Britta Görtz weibliche Verstärkung am Mikrofon bekommen. Nun sind die Arbeiten für das erste Album des Metal-Quintetts beendet worden. Am vergangenen Mittwoch traten Critical Mess bei der Fête de la Musique auf der Schillerdenkmal-Bühne in der Innenstadt Hannovers auf, um dem „Schiller die Locken vom Kopf zu hauen“.

Schlagzeuger Benny Komatitsch erzählt, wie Critical Mess geboren wurde: „2012 haben wir das erste feste Line-Up gefunden. Es gab vorher schon zwei unterschiedliche Projekte, die unvollständig waren: einmal eine Saitenfraktion und einmal Schlagzeug und Gesang; das waren der ehemalige Sänger Simon und ich. 2012 haben diese beiden Gruppen dann zueinander gefunden und Critical Mess gegründet. Seit einem halben Jahr ist jetzt Britta mit dabei, weil Simon die Band leider aus gesundheitlichen Gründen verlassen musste. Er darf nicht mehr singen“.

Inspiriert von Bands wie Suffocation, Dying Fetus, Cannibal Corpse und Resurrection, will die Band um Gitarrist Marco „Elmo“ Evers, Bassist Christian Lommer, Drummer Benny Komatitsch, Gitarrist Marco Schauff und Frontfrau Britta Görtz einen Sound entwickeln, der an die Lieblingsbands von früher erinnert, gleichzeitig aber modern ist.

„Ich denke, dadurch, dass wir jetzt Britta als Sängerin haben, haben wir einen Gesamtsound entwickelt, der für sich steht“, sagt Benny.
Vorschau Bild 1Vorschau Bild 2Vorschau Bild 3Fotostrecke (3 Bilder) -Foto(s): Lisa Eimermacher
Britta Görtz, vor allem in der Hannoverschen Szene bekannt als Sängerin der Metal-Band Cripper, ist vor einem halben Jahr zur Band gestoßen. Für sie stand schon seit Längerem fest, dass sie an einem zweiten Projekt arbeiten möchte. Die Musikrichtung spielte da erst einmal keine maßgebliche Rolle. Die letzten sechs Monate forderten sie auf eine besondere Weise heraus.

„Ich wollte etwas machen, was mich auf eine andere Art und Weise fordert und mir ermöglicht, mit anderen Menschen zusammen Musik zu machen“, erzählt Britta. Da kam die Option, Critical Mess beizutreten, wie gerufen.

„Der einzige Nachteil war dann, dass ich gleich zwei Alben auf einmal eingesungen habe“, grinst die Sängerin. „Cripper und Critical Mess haben beide neue Alben in den Startlöchern, die demnächst rauskommen. Und ich muss sagen, das war eine interessante Erfahrung, aber ich möchte die auch nicht nochmal machen“, lacht sie.

Das Debütalbum von Critical Mess ist bereits fertig gestellt. „Wir schauen jetzt gerade mal so ein bisschen rum, ob vielleicht ein Label Interesse hat und wir entscheiden uns dann in den nächsten ein bis zwei Monaten, wie wir die Platte rausbringen“, erklärt Britta und führt fort: „Wir wollen auf jeden Fall viel spielen und neue Songs schreiben“. „Und den Death-Metal Virus in der Welt verstreuen“, ergänzt Drummer Benny.

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