Bildrechte: Franz Schepers

Keine Trittbrettfahrer: Brett haben ihren eigenen Sound. Das wollen sie auch auf dem Fährmannsfest in Hannover beweisen.

Keine Rockmusik von der Stange

Brett spielen auf dem Fährmannsfest

19. Juni 2017, Von: Redaktion, Foto(s): Franz Schepers

Brett – diesen klangvollen Namen trägt das Quartett aus Hamburg. Obwohl sie sich weigern, sich in eine Schublade pressen zu lassen, bezeichnen sie ihrem Musikstil selbst als ganz unhanseatisch fetten, bluesigen Gitarren-Rock. Anfang August kommen die vier Hamburger nach Hannover, um auf der Musikbühne des diesjährigen Fährmannsfest, das im Zeitraum des 4. bis 6. Juni am Weddigenufer stattfindet, aufzutreten.

Seit über sechs Jahren sind Brett in Hamburg zu Hause. Das schmucklose Gebäude einer einstigen Autowerkstatt haben sie in ein Zentrum für Kunst und Kultur jeglicher Art verwandelt. In der „Hebebühne“ verwirklichen sie ihre kreativen Träume.

Zwischen Trommel-Workshops mit Kindern über DJs, die hier an ihren Skills feilen, bis hin zu einem kreativen Work-Space, wo Grafiker, Event-Veranstalter und freie Künstler miteinander „networken“ und zahlreichen Proberäumen für Bands toben sich Max Reckleben, Stefan Schulten, Felix Stackfleth und Laurenz Gust als Band „Brett“ musikalisch aus.

„So viel wir hier in der 'Hebebühne' planen, so wenig planen wir das, was bei Brett entsteht“, erklärt Stefan. Und Max ergänzt: „Das einzig wirklich Beständige an Brett ist der Wandel und die Entwicklung. Wir wollen uns auf gar keinen Fall wiederholen, sondern Brett als eine Plattform begreifen, wo aus denkbar unterschiedlichen Einflüssen eine Art 'Common Ground' entsteht, der sich dann immer wieder anders zu Songs formt.“

Rockmusik von der Stange kommt für sie nicht in Frage. Sie sind mit Led Zeppelin und Jimi Hendrix genauso sozialisiert wie mit Queens Of The Stone Age und Fugazi und garnieren das Ganze mit kämpferischen deutschen Texten.

Ihre erste selbstbetitelte EP veröffentlichte Brett im Sommer vergangenen Jahres in Eigenregie und bestritt im Zuge dessen ihre Wohnzimmertour, bei der sie neben Proberäumen und Schlafzimmern auch in Pizza-Läden spielten. Nach zwei EPs ist für Anfang des kommenden Jahres das erste Studioalbum geplant. Dafür haben sie sich die Hamburger Produzenten-Legende Franz Plasa ins Boot geholt, der schon mit Größen wie Rio Reiser, Selig und Udo Lindenberg zusammengearbeitet hat.

Am ersten Augustwochenende kommt Brett nach Hannover, um die Bretter, die die Welt bedeuten - das heißt die Bühne auf dem Fährmannsfest in Hannover - platt zu machen.

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