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Bildrechte: Lisa Eimermacher

Wollen die Stadt aufregen: Markus Lüdke, Stefan Schostok, Meret Voßler und Ahed Nofal (v. l. n. r.).

Die Stadt aufregen

Wieder umfangreiches Programm zur Fête de la Musique

16. Juni 2017, Von: Redaktion, Foto(s): Lisa Eimermacher

In Sachen Live-Musik hat auch die niedersächsische Landeshauptstadt am 21. Juni einen festen Termin und das seit vielen Jahren: Die Fête de la Musique bietet alljährlich zum Sommeranfang in Hannovers Innen-und Altstadt ein buntes und abwechslungsreiches Programm. Mehr als 2.500 Musikerinnen und Musiker werden auf rund 35 Bühnen und anderen Spielflächen jeder Größenordnung auftreten. Am gestrigen Donnerstag wurde das Programm der „Fête“ und die Neuerungen in diesem Jahr von den Organisatoren vorgestellt.

Am 21. Juni soll in Hannover im Zeitraum von 13-23 Uhr musikalisch gefeiert werden. Bands, Chöre, Orchester, kleine Ensembles, DJs und Solo-Künstlerinnen und –Künstler ganz unterschiedlicher Stilrichtungen und Herkunft werden auf großen und kleinen Bühnen ihre Musik präsentieren. Dort wo keine Bühnen stehen, soll in typischer Straßenmusik-Manier gespielt werden. „Wir wollen zur Fête de la Musique die Stadt aufregen, elektrisieren und vielleicht auch digitalisieren“, sagt Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok im Verlauf der offiziellen Programmvorstellung im Rathaus und stellt die Fête de la Musique auch in den Zusammenhang mit Hannover als UNESCO City Of Music.

Am Kröpcke werde eine Bühne stehen, auf der internationale Künstler aus Hannovers Partnerstädten und anderen UNESCO-City-Of-Music-Städten spielen werden, darunter ein Songwriter aus Liverpool, führt Schostok aus. Der für Fans moderner elektronischer Tanzmusik als „Festival im Festival“ erneut integrierte Cirque Electrique warte mit hochwertigen Bühnen und vier DJs auf. Die ganze Fête de la Musique werde auch in Bezug auf Musik als Mittel der Völkerverständigung, Offenheit und Toleranz „sehr groß, bunt und lebendig“, freut sich der Oberbürgermeister.

Mitmachaktionen an vielen Bühnen

Es geht bei der „Fête“ auch um Begegnungen und um das Kennenlernen von Musik und den Austausch von Akteuren und Interessierten untereinander. Markus Lüdke, der Geschäftsführer vom Musikland Niedersachsen, weist besonders auf die unterschiedlichen Mitmachaktionen an und auf den zahlreichen Fête-Bühnen hin. Bislang hätte man auf dem Opernplatz einen zentralen Ort für Aktionen gehabt, dieses Mal wolle man dezentral in der Stadt agieren, Menschen für das Musikmachen interessieren und begeistern, dafür böten sich vor allem die Umbaupausen auf den einzelnen Bühnen, erläutert Lüdke.

Besucherinnen und Besucher könnten sich im Programmheft Stempel holen, sobald sie an einer Bühne bei einer Aktion selbst mitgemacht haben. Bei drei Stempeln im Heft könne man sich an der Marktkirche in der Altstadt eine musikalische Überraschung als Geschenk abholen, erklärt Lüdke weiter. Der dortige Marktplatz ist ferner als ein Treffpunkt zum Netzwerken gedacht: „Dort steht ein Zelt der Begegnungen, hier sollen sich Musikerinnen und Musiker kennen lernen, Kontakte knüpfen und Netzwerken. Unterstützt werden wir vom Musikland Niedersachsen und vom Sender radio leinehertz“, sagt der Geschäftsführer.

Neue Songwriter-Podeste und eine überarbeitete „Fête“-App

Zwischen der Chorbühne vor dem Hauptbahnhof und der Bühne am Kröpcke gibt es in diesem Jahr eine musikalische Verbindung: In der Nikki de Saint Phalle Promenade sollen drei Podeste für Singer-/Songwriter aufgebaut werden, stellt Meret Voßler, Produktionsleitungsassistentin vom MusikZentrum Hannover eine der Neuerungen der diesjährigen Fête de la Musique vor. Einige neue Bühnenpartner sind ebenfalls dabei, die ihr Musikprogramm zuvor mit den Wünschen der Anwohner in den Straßen und an den Plätzen der Stadt abstimmen.

Die zu Beginn der Pressekonferenz von Oberbürgermeister Schostok angesprochene Digitalisierung schlägt sich unter anderem im Ausbau der „Fête“-eigenen App nieder. Dazu erklärt Meret Voßler: „Die App wurde überarbeitet. Es gibt jetzt Verlinkungen auftretender Acts mit soundcloud, so dass interessierte Besucher auch direkt Zugriff auf Hörproben haben. Außerdem neu ist eine Funktion, die den User 15 Minuten vor einem Auftritt an diesen erinnert, sofern das vorher eingestellt wurde. Damit soll niemand mehr bestimmte, zuvor ausgewählte Darbietungen auf der „Fête“ verpassen.“

Sicherheit: Keine verschärften Maßnahmen und Bedingungen wie im Stadion

Seit einigen Jahren greift auch für die Fête de la Musique ein Sicherheitskonzept, das allerdings nicht die verschärften Kontrollen und besonderen Maßnahmen vorsieht, wie derzeit bei den großen Open-Air-Konzerten auf dem Messegelände und im Stadion, erklärt der Eventmanager der Stadt Hannover Ralf Sonnenberg. Die Sicherheit aller stehe aber auch auf der „Fête“ stärker im Fokus, die Polizei werde eine stärkere Präsenz zeigen. Besondere Absperrungen solle es aber nicht geben, die Kommunikation und die Zusammenarbeit mit der Polizei sei freundschaftlich geprägt, so Sonnenberg.Weitere Einzelheiten, die vorgesehenen Bühnen und Auftrittszeiten findet man über die Links unten in der Infobox.

INFO-BOX

Links
externer Link www.hannover.de/fetedelamusique
externer Link www.facebook.com/fetedelamusiquehannover

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