Bildrechte: HVG, Pressefreigabe

Geringerer Rock´n´Roll Faktor: So, wie in dieser Visualisierung, soll die "Neue Löwenbastion" zum Maschseefest im August aussehen: Kleinere Bühne, stilistisch eine andere Ausrichtung als früher bei Hannover Concerts und mit einem mediteranen Gastronomieangebot.

„Neue Bilder im Kopf“

Maschseefest entwickelt sich für 2017 weiter

15. Juni 2017, Von: Redaktion, Foto(s): Visualisierung HVG, Pressefreigabe

Mit einem in vielen Teilen neuen und erweiterten Gastronomiekonzept will sich das diesjährige Maschseefest in Hannover internationaler präsentieren. Die Flächen rund um den See wurden teilweise an neue Betreiber vergeben, langjährige Anbieter, auch was das musikalische Programm angeht, wie etwa Hannover Concerts (Capitol-Bühne, Löwenbastion) oder die Betreiber der Temple-Bar sind nicht mehr dabei. „Wenn sich an einem Fest nichts ändert, wird es langweilig“, sagt Hans-Christian Nolte, Geschäftsführer des Veranstalters HVG, der am gestrigen Mittwoch erste Einblicke in die Neuerungen für das Fest vom 2.-20.August gab.

Man wolle den Besuchern Neues bieten, mehr Abwechslung, mehr Originalität, mehr Internationalität. Dies war der Grundtenor einer ersten Präsentation des neuen Gastronomie-und Betreiber-Konzeptes des diesjährigen Maschseefestes.

Alle drei Jahre schreibt der Veranstalter der hannoverschen See-Fête, die Hannover Veranstaltungs GmbH um Geschäftsführer Hans-Christian Nolte die Standflächen rund um den See neu aus. Bewerber aus der Gastronomie-und Eventbranche können sich mit ihren Ideen und Konzepten im Hinblick auf bewährte, vor allem aber auch neue Angebote vorstellen. Dies ist in den vergangenen Wochen und Monaten geschehen.

Optisch wie inhaltlich internationaler

Für den Zeitraum vom 2.-20.August wird es beim Maschseefest optisch und kulinarisch zahlreiche wesentliche Neuerungen geben. Viele der neuen Standflächen sollen für ein neues Erscheinungsbild an den verschiedenen Bereichen des Maschsees sorgen. Gastronomisch werden einige Stände länder-und städtespezifisch ausgerichtet sein, thematisch repräsentiert werden sollen dabei unter anderem Spanien, Capetetown/Südafrika, Kanada, San Francisco/Kalifornien, Miami, Japan und Tirol. Das soll sich auch in den Bauten und Dekorationen der Stände widerspiegeln. Am Nordufer wird unter anderem eine neue Sushi-Bar stehen.

Teilweise neu ausgerichtet wird der Bereich am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer auf Höhe Geibelstraße sein. Hier haben sich Gastronomen aus der Südstadt zusammengetan und wollen sich mit der „See-Wirtschaft zum Maschseefest“ präsentieren. Hierfür wird eine große wie hohe Almhütte entstehen. Man werde sich hier vorkommen, als würde man in Oberbayern oder in Österreich Urlaub machen, kündigt Hans-Christian Nolte das Angebot in diesem Bereich des Maschseefestes an.

Die Begeisterung mit der der Geschäftsführer der HVG und von Hannover Marketing und Tourismus die ersten Einblicke gewährt, ist ihm deutlich anzusehen: Endlich gebe es Abwechslung, man bekomme vom Maschseefest und von den neuen Aufbauten an vielen Stellen „neue Bilder im Kopf“, führt Nolte aus.

Das Maschseefest solle sich aber nicht zu einer Nobel-Sause entwickeln, sondern weiterhin als Volksfest für Jedermann verstanden werden, betont Nolte und erklärt weiter, dass man hier einen gewissen Spagat zwischen kulinarisch besonders Hochwertigem und Gutbürgerlichem machen müsse. Auch für jugendliche Besucher oder Leute, die einfach nur ein Bier trinken und eine Bratwurst essen möchten, halte das Maschseefest ein umfangreiches Angebot bereit.

Andere musikalische Ausrichtung an der „Neuen Löwenbastion“

Nachdem Hannover Concerts angekündigt hatte, die Löwenbastion nicht mehr zu bespielen und auch die Temple-Bar nicht mehr dabei ist, dürfte in Sachen Musik der Rock-und Rock´n´Roll-Faktor beim Maschseefest 2017 deutlich niedriger liegen, als in früheren Jahren gewohnt. Die Löwenbastion wird dieses Jahr von der Firma event it AG betrieben. Auch der untere Bereich der Löwenbastion werde nun wetterfest gemacht, das Angebot auf dem gesamten Gelände dort werde mediterran ausgerichtet sein, verrät Nolte. Auch eine Bühne werde es auf der Löwenbastion geben, allerdings nicht in der Dimension, wie man es zuletzt kannte und auch die stilistische Ausrichtung werde sich von der von Hannover Concerts unterscheiden, gibt Nolte einen Einblick.

Traditionell und weitgehend unverändert soll es auch beim Maschseefest 2017 an der Maschseequelle zugehen: Hier hat erneut der frühere Betreiber des nicht mehr existierenden Live-Lokals Philharmonie den Zuschlag bekommen. Zu Bratwurst und Steak darf mit einer kräftigen Portion Cover-und Classic-Rock von diversen Live-Bands gerechnet werden.

Noch Lücke am Südanleger

Eine Lücke im Maschseefestkreis klafft derzeit noch am Südanleger, dem Gelände, das in den letzten Jahren von der Temple Bar genutzt wurde. „Uns wurde vor wenigen Tagen von dem Interessenten überraschend abgesagt. Es ist offen, was wir an dieser Stelle machen werden“, sagt Hans-Christian Nolte, der im Verlauf des Medientermins auch herausstellt, dass das wirtschaftliche Risiko für einzelne Betreiber hoch sei. Unter mindestens rund 100.000 Euro Nettokosten für insgesamt 19 Tage Maschseefest, würde niemand an den Start gehen, gibt Nolte eine Einschätzung.Am 20.Juli soll das komplette Programm, einschließlich der auftretenden Musik-Acts bekannt gegeben werden.

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