Bildrechte: Graham Trott

„In A Rut“ bedeutet soviel wie „im Trott sein“. Ruts D.C. sind auf jeden Fall eines: startklar und entschlossen.

Wieder im Trott

Punk-Rock-Legende Ruts D.C. bald in Hannover

09. Mai 2017, Von: Redaktion, Foto(s): Graham Trott

Die Punkrock Band The Ruts wurde 1977 von vier Schulfreunden in London gegründet. Vor allem ihre erste Single „In A Rut“ kurbelte ihren damaligen Erfolg an und ist neben weiteren Songs wie „Babylon’sBurning“, „Jah War“ und „Something That I Said“ bis heute eine wichtige Punk-Hymne. Nach einigen Schicksalsschlägen, einer Trennung, Wiedervereinigung und einer Namensänderung in Ruts D.C. brachten die britischen Punkrocker vergangenen Jahres ein neues Album mit dem Titel „Music Must Destroy“ heraus. Am Samstag, den 27. Mai, stehen sie gemeinsam im LUX in Hannover auf der Bühne, unterstützt von der hiesigen Szene-Band Joe Electric.

Wie viele Punkbands der 1970er Jahre, haben auch The Ruts eine weitreichende Geschichte hinter sich. 1980 markierte das Ende der Ruts, da Sänger Malcom Owen an einer Heroin-Überdosis starb. Der Ruts-Song „H-Eyes“ von der B-Side ihres Debütalbums war ein Anti-Heroin-Song und wird als böse Vorahnung gesehen. Die befreundete Band The Damned widmete Malcom Owen ihren Song „The Limit Club“.

The Ruts beschlossen, ihre musikalische Mission weiterzuführen und sich in Ruts D.C. umzubenennen. „D.C.“ steht für den italienischen Begriff „Da Capo“ und bedeutet „zurück zum Anfang“. Ihr Stil wurde dub- und reggaelastiger. Zwei Alben später, die von „Mad Professor“ produziert wurden, trennte sich die Band im Jahr 1983, um verschiedene musikalische Wege zu gehen.

Rückkehr der Ruts

2007 fanden sie schließlich wieder zusammen, da Sänger und Gitarrist Paul Fox schwer erkrankt war. Sie beschlossen, ein letztes Konzert zu spielen. Gemeinsam mit Ruts-Fan und Ex-Black-Flag-Sänger Henry Rollins als Lead-Sänger spielten sie ein Benefiz-Konzert für Paul Fox und gleichzeitig eine Hommage an Malcom Owen in London. Wenig später erlag Paul Fox seinem Krebsleiden.

Die verbliebenen Gründungsmitglieder David Ruffy und John „Segs“ Jennings schlugen ein neues Kapitel ihrer Bandgeschichte auf. 2011 veröffentlichten sie das Album „RhythmCollision Vol. 2“, das sie mit Produzent „Mad Professor“ aufnahmen.

Mit ihrem neuen Gitarristen Leigh Heggarty performte die Band in Europa, Australien und Neuseeland. Dies hatte „unvermeidlich“ zur Folge, dass die drei wieder Songs schrieben. Im vergangenen Jahr veröffentlichten sie das von Kritikern gelobte Album „Music Must Destroy“.

Ruts D.C. sind also zurück. Im März spielten sie als Special Guests auf einer ausverkauften Tour mit „The Stranglers“. Nun treten sie ihre eigene Tour an. Am Samstag, den 27. Mai, spielt die Band im LUX in Hannover.

Musikalische Unterstützung von Joe Electric aus Hannover

Musikalisch eröffnen wird den Abend die Hannoveraner Band Joe Electric. Mit Tobias Horn am Schlagzeug und Dirk Lankenau am Bass begleiten Sänger, Gitarrist und Songschreiber Joe Bloeck zwei erfahrene Musiker aus der Hannover-Szene. Daraus wird das Trio Joe Electric.

Joe Bloeck spielt seit Jahrzehnten in Rockbands. In den 1980er Jahren war er Mitglied der seinerzeit sehr bekannten Punkrock Band Kuschelweich aus Hannover. Zusammen mit der Band Tunematics tourte er unter anderem als Support für Siouxsie and the Banshees durch Europa.

Im größeren Rahmen in Hannover begeisterten Joe Electric in jüngerer Vergangenheit unter anderem vor zwei Jahren auf dem Fährmannsfest.Tickets für die Show von Ruts D.C. und Joe Electric sind an den bekannten Vorverkaufsstellen zu bekommen, online unter anderem über die Website des örtlichen Veranstalters Living Concerts.

INFO-BOX

Links
externer Link www.rutsdc.com
externer Link www.facebook.com/theruts
externer Link www.joebloeck.de/band
externer Link www.livingconcerts.de

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