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Dark-Rock und Überraschungen: Lord of The Lost bei ihrer Show im Pavillon.

Nebel, Schweiß und Adrenalin

Dark-Rocker Lord Of The Lost im Pavillon

9. April 2017, Von: Sabrina Kleinertz, Foto(s): Sabrina Kleinertz

Seit zehn Jahren arbeiten die fünf St. Paulianer von Lord Of The Lost an ihrer Karriere und wanderten dabei schon querfeldein durch die Genrelandschaft. Von Metal über Gothic Rock bis hin zu orchestralem Support probierte sich die Band immer wieder neu und unvoreingenommen aus, bis sie schließlich mit ihrem aktuellen Album „Empyrean“ Platz neun der offiziellen Deutschen Albumcharts erklommen. Nun machten sie auf der dazugehörigen Tour auch im Pavillon in Hannover Halt, um den Fans den letzten Schweiß aus den Poren zu treiben.

Schon bevor der eigentliche Hauptact des Abends die Bühne betritt, schürt sich Aufregung bei den Fans, die aufgrund eines Feueralarms und dem Anrücken der Feuerwehr kurz nach Beginn der Veranstaltung schon wieder vor die Tür statt vor die Bühne müssen. Nach kurzem Warten klärt sich die Situation jedoch auf und Aeverium kann als Support doch noch auf ihre gesamte Setlist zurückgreifen.

Als dann die Hamburger Dark-Rocker mit Glitzer, Fransen und viel Make-up die Bühne betreten, gibt es bei den rund 500 Zuschauern kaum noch Halten. Schon der erste Song, der den Fans entgegen schmettert, wird mit Jubel und Applaus begrüßt und so zieht sich ein roter Faden aus Schweißperlen und lautem Mitsingen durch die Show. Nebel, Schweiß und Adrenalin hängen gleichermaßen in der Luft und mit jedem weiteren Song der rund zweistündigen Bühnenshow feiern Band und Fans sich gegenseitig.

Während Chris „The Lord“ Harms gewohnt souverän und abwechslungsreich Gesang und Gitarre übernimmt, bearbeitet Tobias Mertens sein Schlagzeug mit maschinenartiger Präzision. Bassist Claas Greynade schwimmt als Stagediver mutig durch die Menge, Multiinstrumentalist Gared Dirge bearbeitet sowohl Percussion als auch Keyboard und Theremin und π (sprich: Pi), das neuste Mitglied des Quintetts, kümmert sich um raue Gitarrenklänge. Zusammen zeigen die fünf Musiker nicht nur, wie gut sie aufeinander abgestimmt sind, sondern auch wie flexibel sie damit jonglieren können.

Kurz vor den letzten Songs bittet Chris „The Lord“ Harms dann noch, nicht nach einer Zugabe zu rufen, um mehr Zeit für die anschließende Autogrammstunde zu gewinnen. Außerdem ginge man sowieso davon aus, dass eine Zugabe gewünscht wird, lacht der Sänger ins Mikrofon und trifft den Wunsch der Fans damit genau. So bleibt man als Zuschauer nach der Show zufrieden und mit Schweißperlen auf der Haut zurück und freut sich auf das angekündigte Wiedersehen mit Lord Of The Lost in wohl nicht allzu ferner Zeit.

INFO-BOX

Links
externer Link www.lordofthelost.de
externer Link www.livingconcerts.de
externer Link www.pavillon-hannover.de

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