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Metal mit Kraft und Genuss: Trivium um Gründungsmitglied Matthew Heafy bei ihrer Show im Capitol in Hannover.

Waschechter Metal

Trivium gastierten mit SikTh und SHVPES im Capitol

07. März 2017, Von: Sabrina Kleinertz, Foto(s): Sabrina Kleinertz

Rund die Hälfte ihrer Tour durch Kontinental-Europa und das Vereinigte Königreich hat die amerikanische Band Trivium bereits hinter sich, als sie am gestrigen Montag eines der ersten Deutschland-Konzerte ihrer aktuellen „Silence In The Snow“-Tour im Capitol spielt. Zusammen mit ihren speziellen Gästen im Vorprogramm, den Bands SikTh und SHVPES, verstand man einen Abend in waschechter Metal-Manier zu präsentieren, der für Mosphits und Metalfäuste sorgte.

Nachdem SHVPES-Frontmann Griffin Dickinson in Rekordzeit den ersten Moshpit zusammengerührt hat und sich mitten im Song selbst dazugesellt, bereitet SikTh in doppelter Gesangsbesetzung auf den Hauptact des Abends vor. Pünktlich um 22 Uhr schallt das Intro aus den Lautsprechern und das Bühnenbild, das zuvor noch unter Decken verborgen war, zeigt sich in ganzer beeindruckender Pracht.

Sowohl beim Bühnenbild als auch bei der Lichtshow geizt man nicht mit Reizen für alle Sinne. Zwei riesige gehörnte Totenschädel rahmen das Schlagzeug ein, das mit mächtiger Doublebass alles zum Schwanken bringt, was nicht niet- und nagelfest ist. Zu Füßen von Schlagzeuger Alex Bent stapeln sich einige Treppenstufen und die übergroßen Schädel werfen giftig bunte Blicke in den Zuschauerraum. Atmosphärisch färbt sich die Bühne mal in rotes, grünes oder blaues Licht.

„Ihr seid eines der besten Publika, das wir auf unserer bisherigen Tour hatten“, ruft Sänger und letztes Gründungsmitglied Matthew Heafy, „doch die bis jetzt verdammt nochmal beste Show hatten wir in London.“ Die Besucher im Capitol verstehen die kleine augenzwinkernde Anstachelei. Fortan wird die Ehre verteidigt und London überboten, indem man im Moshpit oder beim Stagediving in der Menge badet, Fäuste gen Bühne reckt und jede Textzeile auswendig mitsingt. Schon am ersten Klirren der Schlagzeugbecken erkennen die Fans den nächsten Song und lösen teils hektisch ihre Haarzöpfe, um noch rechtzeitig das Headbangen zu beginnen.

An diesem Abend sieht die Zunge von Frontmann Matthew Heafy wohl öfter die feiernden Zuschauer als seinen Mundinnenraum, so oft streckt er sie genüsslich und im positivsten Sinne Richtung Besucher.

So wie das hannoversche Publikum bisher wohl eines der besten gewesen sein dürfte, so boten Matthew Heafy (Gitarre, Gesang), Corey Beaulieu (Gitarre, Gesang), Paolo Gregoletto (Bass, Gesang) und Paul Wandtke (Schlagzeug) zusammen mit ihren Special Guests wohl eines der bisher besten Metal-Konzerte in diesem noch jungen Jahr.

INFO-BOX

Links
externer Link www.trivium.org
externer Link www.facebook.com/SHVPES
externer Link www.facebook.com/sikthofficial
externer Link www.hannover-concerts.de
externer Link www.capitol-hannover.de

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