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Bildrechte: Jan von Allwörden

Gute Stimmung unter den Teilnehmern bei der Vorstellung der Arbeitsergebnisse: Das Dialogforum "Musik.Szene.Wirtschaft. Es ist mehr drin" am vergangenen Dienstag in Hannover im Hafven.

Mehr bewegen in Niedersachsen

Das Dialogforum Musik.Szene.Wirtschaft im Hafven

03. März 2017, Von: Andreas Haug, Foto(s): Jan von Allwörden

Unter dem Motto „Musik.Szene.Wirtschaft – Es ist mehr drin“ hatten die Landesarbeitsgemeinschaft Rock (LAG Rock) in Niedersachsen e.V., der Landesmusikrat e.V. und die Musikland Niedersachsen gGmbH eine neue Kooperation gestartet und am vergangenen Dienstag zu einem entsprechenden Dialogforum in den so genannten Coworking-und Maker-Space Hafven in Hannovers Nordstadt geladen. Zahlreiche Vertreter aus der Musikszene, Politik, Wirtschaft sowie von Förderinstitutionen waren erschienen. Dabei wurden Wünsche, Ideen, Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten formuliert und entwickelt, die die Popularmusik und deren Umfeld in Niedersachsen weiter voran bringen könnten.

Es war eine sehr bunte Mischung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern am vergangenen Dienstag beim Dialogforum „Musik.Szene.Wirtschaft – Es ist mehr drin“ im Hafven in Hannover. Über mehrere Räumlichkeiten im mächtigen grauen Klotz an der Ecke Weidendamm / Kopernikusstraße verteilt herrschte reger und kreativer Ausstausch.

Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Musikszene, ob aktive Musikerinnen und Musiker sowie in der Musik-und der unmittelbar damit verbundenen Kreativwirtschaft tätige Menschen waren zusammengekommen, Möglichkeiten der weiteren Entwicklung der Popularmusik in Niedersachsen zu erörtern.

Dabei wurden Kontakte geknüpft, gepflegt und ausgebaut, diskutiert und in Arbeitsgruppen themenspezifisch Wünsche, Ziele und die Möglichkeiten der Realisierung formuliert und diskutiert.

Der etwas förmlich wirkende Begriff Popularmusik umschließt dabei alles außerhalb der E-Musik, wie etwa Rock, Pop, Punk, Metal, Funk, Indie-/Alternative, HipHop, Progressive, Singer-/Songwriter und vieles mehr.

Neue, gezielte Förderkonzepte für Bands und deren Umfeld

Wunsch der Initiatoren und Veranstalter des Dialogforums ist es, Popularmusik in Niedersachsen in den nächsten Jahren weiter stärken und zu fördern und das mit Einbindung von Politik und Wirtschaft. Es ging unter anderem um erweiterte, spezielle und gezielte Förderungsmöglichkeiten von unter anderem Newcomerbands und Spielstätten aus respektive in Niedersachsen.

Nach etwa zweieinhalb Stunden regen Austausches präsentierten die jeweils sehr gemischt zusammengestellten Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse dem gesamten Teilnehmerkreis. Einigkeit herrschte weitestgehend darüber, dass Spielstätten wie Clubs abseits von Mainstream-Konzerten unterstützt werden sollten.

Ebenso darüber, dass Bands und Einzelkünstler, die den Schritt in die Professionalität ernsthaft versuchen wollen, mit neuen Modellen gezielter beraten und unterstützt werden könnten und das dabei das auch das beteiligte Umfeld aus der Kreativwirtschaft sowie wichtige Multiplikatoren nicht vergessen werden dürfen, frei nach dem Motto: „Die Szene als Solidargemeinschaft entwickeln oder: Das große Ganze zählt.“.

Umfassende Fotogalerie auf Facebook

Das alles auch mit der Absicht, dass sich einige Städte in Niedersachsen, wie etwa Hannover, ihre Stellung rund um die Popularmusik stärken und erweitern und damit Publikum, wie auch Künstler und kreatives Umfeld in Niedersachsen halten. Letztlich stellte man in diesem Zusammenhang auch fest, dass bereits jetzt die hiesige Musikwirtschaft eine hohe Wertschöpfung habe und dass hier noch viel Entwicklungspotenzial herrsche.

Eine umfassende Fotogalerie mit vielfältigen und unterschiedlichen Impressionen von diesem Dialogforum findet man unter anderem auf der Facebook-Seite der LAG Rock (siehe Link unten in der Infobox).

INFO-BOX

Links
externer Link www.facebook.com/LAGRockNds

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