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Bildrechte: Joana Rieck

Drummer bei The Black Court und Studierender an der HMTMH: Philipp Strunk arbeitet an einer Studie zum Thema Musikstreaming und sucht Musikerinnen und Musiker für seine Recherchen.

Studie zum Thema Musikstreaming

Bands, Musiker/innen für Interviews gesucht

23. Januar 2017, Von: Redaktion, Foto(s): Joana Rieck

Wir unterstützen heute einen Aufruf aus Hannover, der sich vor allem an Bands, Musiker und Musikerinnen (Nicht-/Semi-Profis) richtet. Philipp Strunk, Student an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und Drummer bei der hiesigen Rockband The Black Court führt im Rahmen seiner Masterarbeit eine qualitative Studie zum Thema Musikstreaming durch und möchte den angeführten Kreis aus der Musikszene über Erfahrungen und Einschätzungen interviewen.

Das Thema Musikstreaming ist seit geraumer Zeit ein viel diskutiertes. Für manche ist die Möglichkeit, Musik über Anbieter wie Spotify, Deezer oder Tidal streamen zu können, eine Art Segen, für andere möglicherweise eine Art Fluch. Wer Diskussionen verfolgt, wird bereits kritische Argumente wahrgenommen haben, in etwa in der Richtung, dass Rechteinhaber von Musiktiteln und Künstler bei Streamingmodellen bemänglen, weniger Einnahmen generieren zu können, als über andere Wege, wie unter anderem über den physischen Vertrieb, heißt, Verkauf von CDs oder Vinylschallplatten.

Dagegen wird oft gehalten, dass Musik über diese Dienste leichter verfügbar gemacht wird, was für weniger populäre Musikgruppen oder Einzelkünstler bedeuten kann, dass mehr Hörer und Konsumenten auf sie und ihre Veröffentlichungen aufmerksam werden.

Der Musiker und in Hannover studierende Philipp Strunk hat festgestellt, dass imdazugehörigen Diskurs die Fronten verhärtet scheinen. Dazwischen verlaufe einer tiefer, oft mit spekulativen Annahmen und Argumenten ausgehobener Graben.Mit einer qualitativen Studie zum Thema Musikstreaming will Philipp Strunk nun einen Beitrag zurVersachlichung der Diskussion leisten.

„In dieser Studie geht es um Erfahrungen, die Musikschaffende mit der Distribution über obenbeschriebene Dienste gemacht haben. Daher sollen im Rahmen der Studie Musikschaffende zum Thema interviewt werden“, erklärt Philipp.

Für diese Interviews sucht er Musiker und Musikerinnen, die

- ihre Musik auf Streamingplattformen anbieten
- Musik auf professionellem Niveau produzieren und vertreiben
- Nicht mehr als 50% ihres Einkommens mit musikalisch-kreativen Projekten erwirtschaften.

Dabei sollen sich sowohl Musiker, Musikerinnen und Bands angesprochen fühlen, die ihre Musik unabhängig in Eigenregie auf den Markt bringen als auch Acts, die in Zusammenarbeit mit einem Label oder einem Verlag veröffentlichen.

„Alle relevanten Angaben werden anonymisiert, Datenschutz und Vertraulichkeit genießen höchste Relevanz“, stellt Philipp heraus.

Wer diesen Aufruf und damit die Recherchen für die Studie unterstützten möchte, kann sich bei Philipp direkt über folgenden Kontakt melden:

Philipp Strunk
Student im Studiengang Medien und Musik M.A. 2015
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
E-Mail: strunkp (ät) hmtm-hannover.de

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