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Bildrechte: Jeff Kahra

Auf Tournee Stammgäste in Hannover: Die Mittelalter-Rock-und -Metalband In Extremo war Samstagabend zu Gast in der Swiss Life Hall.

Willkommen im Kessel

In Extremo heizten in der Swiss Life Hall ein

16. Oktober 2016, Von: Sabrina Kleinertz, Foto(s): Jeff Kahra

Erst vor ein paar Wochen sammelte In Extremo mit der neuen Platte „Quid Pro Quo“ haufenweise positive Rückmeldungen aus Presse und Fankreisen; stiegen mit der neuen Platte auch in die Charts ein. Nun waren die sieben Musiker um Frontmann Michael „Das letzte Einhorn“ Rhein live und in Farbe in der Swiss Life Hall zu erleben. Zusammen mit ihrem Toursupport Hämatom feierte man mit knapp 2000 Besuchern in eine lange, wilde und vielversprechende Nacht hinein.

Mit ihren Tribünen wirkt die Swiss Life Hall unter der richtigen Beleuchtung ohnehin schon wie eine Arena, aber mit der riesigen Bühne, an der beidseitig die Lautsprecher wie Perlenketten aufgereiht hängen, verwandelt sich die Halle in einen Kessel, der an diesem Abend gewaltig brodelt. Eröffnet wird die Show dabei ohne überflüssige Schnörkel: Ein Instrumental beginnt, der Vorhang fällt unter Flammensäulen, die Band entert die Bühne – Showtime.

Zum Auftakt gibt es „Quid Pro Quo“ vom aktuellen Album und nach einigen weiteren Songs richtet Michael „Das letzte Einhorn“ Rhein nicht nur die Songs, sondern auch ein kurzes, aber herzliches „Ab dafür“ Richtung Fans. Eine Begrüßung à la In Extremo. Wer seinen Blick auch nur kurz von den Musikern lösen kann, der erkennt auf dem riesigen Banner im Hintergrund einen Keller mit großen hölzernen Fässern. Doch brennt man an diesem Abend keine alkoholischen Getränke, sondern eine Vielfältigkeit an Pyrotechnik. Mal kreuzen sich die Flammen, mal sprudeln sie im Rhythmus der Musik gen Himmel.
Vorschau Bild 1Vorschau Bild 2Vorschau Bild 3Fotostrecke (5 Bilder) -Foto(s): Jeff Kahra
Einen musikalischen Leckerbissen kurz anreißen und dann aufhören? Nicht mit den Fans, die dieses Problem kurzer Hand mit Jubelrufen und wildem Klatschen aus der Welt räumen. Fans und Band lächeln beseelt, als die gewohnten Tanzklänge die kurze Stille wieder zum Zerbersten bringen. „Komm schließ‘ die Augen“, schallt es durch die Lautsprecher, doch ist das nicht zu empfehlen, sind In Extremo doch nicht nur ein musikalischer sondern durch ihre wilden Bühnenoutfits auch ein visueller Genuss.

„Wir sind noch ´ne Weile hier, macht euch kenen Kopp“, antwortet der Sänger und Frontmann schmunzelnd, als die Besucher schon nach einer Handvoll Songs vorsorglich oder übermütig nach einer Zugabe verlangen. Und auch den nächsten Wunschtitel wissen die Fans per Direktverfahren Richtung Bühne zu übermitteln.

Der Song „Sternhagelvoll“ entpuppt sich an diesem Abend als besonders gut geeignet, um mit seinem bis dato vielleicht noch unbekannten Nebenmann in Schunkellaune zu kommen. Und als der letzte Akkord noch nicht ganz verklungen ist, ruft es im lautstarken Chor schon nach einer finalen Zugabe.

„Küss mich nur ein Mal“ lautet eine Zeile, die instrumental facettenreich untermalt an diesem Abend ins Mikro gesungen wird. Doch wenn man an der Energie und Leidenschaft zwischen Band und Fans misst, dann hat das Ganze auch gerne zwei ehrliche, von Herzen kommende Küsse verdient.

INFO-BOX

Links
externer Link www.inextremo.de
externer Link www.facebook.com/officialinextremo
externer Link www.livingconcerts.de
externer Link www.haematom.de
externer Link www.swisslife-hall.de

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