Bildrechte: Gesa Brandt

Internationale Gäste beim Strangriede-Open-Air in Hannovers Nordstadt: Vanderlinde aus dem niederländischen Groningen hatten melodischen Classic-Rock und Americana-Sounds mitgebracht.

Erst mit Ruhe, dann mit Ruck

Strangriede Open Air in der Nordstadt gestartet

03. September 2016, Von: Andreas Haug, Foto(s): Gesa Brandt

Am gestrigen Freitag ist das diesjährige Strangriede Open Air in Hannover gestartet. Offiziell hört das Stadtteil-Event auf den Namen „An der Strangriede Fest“. Mehrere Hundert Besucher gaben dem kleinen Rockfestival am ersten Tag einen würdigen Rahmen. Bei günstigen Wetterbedingungen traten auf der Open-Air-Bühne die Bands Jeremias, The Noisy Blacks, Vanderlinde, Therapiezentrum und Nitrogods auf, während am späteren Abend in der Strangriede Stage die Scumdogz für eine gehörige Rockparty sorgten. Am heutigen Samstag geht es ab 16 Uhr mit Acts wie unter anderem Hammerhai, Motorblock und Halfway Decent weiter.

Es ist am ersten Tag des diesjährigen Strangriede-Open-Airs ähnlich wie bei anderen lokal geprägten Freiluftkonzerten an einem Freitagnachmittag. Es braucht eine gewisse Anlaufzeit, bis sich die Besucher zahlreich auf dem Gelände einfinden und bis der Funke überspringt.

Aus der Hannover-Szene eröffnen Jeremias und The Noisy Blacks mit runden und ansprechenden Shows den Konzerttag. In diesem Jahr ist für die Künstlerinnen und Künstler mehr Platz als in der Vergangenheit. Grund ist eine vom technischen Dienstleister Media Agent gestellte größere Bühne mit entsprechender Ausstattung, was dem Ganzen doch einen spürbar ansprechenderem Rahmen, auch für das Publikum, bietet.

Der Schwerpunkt am ersten Abend liegt auf handgemachtem Rock. Diesen liefern auf gekonnte Art und Weise auch Vanderlinde aus dem niederländischen Groningen. Diese Band setzt weniger auf Härte als auf Melodie und Gefühl. Hier wird es zeitweise auf dem Gelände auch ziemlich entspannt.

Therapiezentrum aus Osnabrück können einiges an Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Der Platz vor der Bühne wird voller, es wird vereinzelt getanzt und einige kräftige Herren stürmen an den Bühnenrand, um Sängerin und Frontfrau Gianna bei einem Song eine kurze Crowdsurfing-Einlage zu ermöglichen. Die Stimmung steigt beim Strangriede Open Air und das Publikum ist nach der Therapiezentrum-Show auf erhöhter Betriebstemperatur für den Auftritt des heutigen Headliners, der Rock´n´Roll Band Nitrogods aus Hannover und Stuttgart.

Rock´n´Roll mit Kick-Ass-Faktor

90 Minuten gilt es nun, eine über weite Strecken schweißtreibende Rockshow alter Schule zu feiern, die die Nitrogods mit publikumsnahen Entertainment entfachen. Es ist dunkel geworden über der Nordstadt, der Platz ist nun sehr ordentlich gefüllt und die Stimmung fröhlich. Hier scheint alles zu passen und als sich das Trio um Henny, Klaus und Oimel gegen kurz vor 22 Uhr vor einem kräftig applaudierendem Publikum verabschiedet, werden in der Strangriede Stage –direkt nebenan- die letzten Vorbereitungen für den Indoor-Gig der Hannoveraner Rockband Scumdogz getroffen.

Gegen 22.30 Uhr ist in dem Club kaum noch ein Durchkommen, „die ist Hütte voll“, wie man es im allgemeinen Jargon ausdrückt. Die Scumdogz knüpfen Drinnen dort an, wo Nitrogods Draußen aufgehört hatten. Die scheinbar einfache, aber enorm wirkungsvolle Rock´n´Roll Formel mit dem oft angeführten „Kick-Ass-Faktor“ zieht auch hier, funktioniert sichtlich gut.

Ein augenscheinlich geglückter Start des diesjährigen Strangriede Open-Airs, das am heutigen Samstag um 16 Uhr in die zweite Halbzeit geht. Aufgeboten sind für heute Wood & Valley, Ninja Sisters Of Funkey Pirate Doom, Halfway Decent, Motorblock und Hammerhai, indoor werden ab 22.30 Uhr Fuckt erwartet. Eintritt wird auf dem Gelände und im Club nicht erhoben.

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