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Bildrechte: Antje Krispin

Alternative Musik, neu und bunt gemischt: Die hannoversche Band beatbar stellt sich auf der Kulturbühne des diesjährigen Fährmannsfests einem größeren, breiteren Publikum vor.

Willkommene Narrenfreiheit

beatbar vor ihrem Gig beim Fährmannsfest

12. Juli 2016, Von: Redaktion, Foto(s): Antje Krispin

Der Name beatbar dürfte noch nicht vielen in der hannoverschen Musikszene vertraut sein, schaut man sich aber allein die Bandbesetzung an, dann erschließt sich schnell, dass hier einige langjährig aktive und auch bekannte Häsinnen und –Hasen der Kreativszene mitwirken. beatbar mischen Elemente aus unterschiedlichsten Musikstilen zu ihrem, wie sie es nennen, „LoFi-Cøre“. Das fühlt sich spontan nach Untergrund-Kunst an, vielleicht auch subkulturellem Treiben mit Strahlkraft. Offenbar mindestens ein Grund für die Veranstalter des Fährmannsfests in Hannover beatbar für eine Show auf der Kulturbühne einzuladen.

beatbar, das sind sechs Musikerinnen und Musiker aus Hannover, die zum Teil über durchaus hohe Reputationen und langjährige Erfahrungen in der Musikszene verfügen, teilweise auch weit darüber hinaus. Stellvertretend seien hier nur Sängerin Stef Awramoff, Bassistin Svea Herrman und Gitarrist Eric Limberg genannt, die im Zusammenhang mit Bands wie The Primaries, Cosmo Zaloom oder Czech in Erinnerung sind, Bands, die man vorwiegend mit den Neunzigern und frühen Zweitausendern in Verbindung bringt und zugleich namhafte Acts in der Szene.

Was steckt nun hinter „LoFi-Cøre“, den beatbar vorgeben zu spielen? Im Grunde ist dies ein nicht wirkliches existentes Fantasie-Genre, mit dem sich die Band eine gewisse künstlerische wie „willkommene Narrenfreiheit“ gibt, wie man es selbst ausrückt. Zudem werde ein großer Spielraum für „freie, ungezügelte Interpretationen“ geschaffen, wie die Musikerinnen und Musiker weiter ausführen.

„Sie machen was sie wollen“

beatbar bedienen sich in ihren Songs Elementen aus deutschem Schrammel-Pop, englischem Country und Western, „spanischem Tamtam“ bis hin zu französischem Chanson. Zwischen schnell, langsam, krachig und eher ruhiger. „Sie machen was sie wollen“, bringt es die Bandinfo auf den Punkt. „(…)großzügig zwischen Les Rita Mitsouko und Lou Reed (…)“, schrieb das in Hannover erscheinende Stadtmagazin Stadtkind über die Musik.

Seit August 2013 haben beatbar einige Konzerte gespielt, vorwiegend im Dunstkreis der alternativen Szene Hannovers und dort oft in ausgesuchten Locations.

Größere Aufmerksamkeit bei einem breiteren Publikum könnten beatbar auf der Kulturbühne des diesjährigen Fährmannsfestes erlangen. Dort spielen beatbar am Sonntag, den 7.August bei kostenlosem Eintritt. Man darf auf ihren „LoFi-Cøre“ gespannt sein.

INFO-BOX

Links
externer Link www.beatbar-band.de
externer Link www.faehrmannsfest.de

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