Bildrechte: Tobias Lehmann

Musik in unterschiedlichster Stilrichtung und Besetzung: Auch Chöre werden bei der Fête de la Musique am 21.Juni in Hannover wieder zu hören und zu sehen sein, wie hier 2015 auf der Bühne am Hauptbahnhof.

Großes Musikfest mit neuen Akzenten

Fête de la Musique nächsten Dienstag in Hannover

17. Juni 2016, Von: Redaktion, Foto(s): Tobias Lehmann

Am kommenden Dienstag, den 21.Juni, wird –wie jedes Jahr- weltweit die Fête de la Musique gefeiert. Auch Hannover ist wieder dabei. Über 3000 Musikerinnen und Musiker werden in der Innen-und Altstadt der Leinemetropole auf 39 Bühnen und Plätzen zu hören und zu sehen sein. Einen Schwerpunkt wird in diesem Jahr die Blasmusik bilden, aber auch viel Rock, Pop, Soul, Jazz und Klassik wird geboten. Ein Hotspot wird der Opernplatz mit vielen Mitmachaktionen sein.

Die Fête de la Musique in Hannover soll auch dieses Jahr für Vielfalt, Völkerverständigung und Toleranz, für ein Miteinander verschiedener Menschen und Musikrichtungen stehen, betonte Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok am vergangenen Dienstag bei der offiziellen Vorstellung des diesjährigen Programms im Rathaus. Die Veranstaltung werde nicht durchgestylt sein, wie es Schostok ausdrückte, aber auch keine Jam-Session. Es solle ein „niedriger Zugang“ zur Musik ermöglicht werden und zum Mitmachen angeregt werden.

Mehrere Mitspielaktionen würden auf dem Opernplatz geboten, erklärt Markus Lüdke, Geschäftsführer vom Musikland Niedersachsen. Orchester würden sich öffnen, mehr als 30 Workshops angeboten werden, außerdem sei zum Abschluss ein gemeinsamer Nachtgesang von „Der Mond ist aufgegangen“ geplant. „Wir singen alle sieben Strophen“, kündigt Lüdke an.

Großer Truck auf dem Opernplatz, Musiker in der Kröpcke-Uhr

Ferner ist auf dem Opernplatz ein Musik-Truck-Parcours zu finden. PPC Music in Hannover hat in diesem Zusammenhang ein riesigen, speziell ausgebauten Truck der Firma Roland organisieren können, der mit ausfahrbaren Spielflächen in ganz Europa unterwegs ist und extra für die Fête de la Musique nach Hannover geholt worden konnte, erklärt Robert Mühlbauer, einer der beiden Geschäftsführer von PPC Music abseits des Medientermins im Rathaus gegenüber Rockszene.de. Man habe da einiges vor, auch Live-Auftritte werde es geben, wie unter anderem ein Set von Roland Loy, wie Mühlbauer verrät.

Die Fête de la Musique stehe auch in diesem Jahr wieder im Zeichen von „UNESCO City Of Music“, sagt Harald Härke, Kulturdezernent der Stadt Hannover. Auf dem Kröpcke werde eine internationale Bühne stehen, auf der auch Bands aus den Partnerstädten auftreten werden. An diesem Spielort ist auch ein spezielles Novum geplant, wie Sabine Busmann, Projektleiterin vom MusikZentrum Hannover und gleichzeitig Produktionsleiterin der Fête de la Musique erklärt: In den Umbaupausen auf der internationalen Bühne werde die bekannte Kröpcke Uhr geöffnet, innerhalb der Uhr sollen dann ein oder zwei Musiker spielen. Angekündigt sind hier unter anderem Germaid Music und Danny Latendorf.

Im Rahmen des Kulturaustausches der Partnerstädte werden Bands aus dem polnischen Poznan und der französischen Stadt Rouen in Hannover gastieren und auch gemeinsam mit der hiesigen Band You Silence I Bird auf der Bühne stehen und zusammen erarbeitete Musik präsentieren.

Ganz neu: Die „Fête-App“

Ganz neu ist die „Fête-App“ unterstreicht Busmann. Smartphone nutzen können sich dort das komplette Programm herunterladen, inklusive Links zu den Präsenzen der einzelnen Bands.

Radio leinehertz organisiert mit verschiedenen Bühnen wieder die Singer-Songwriter-Alley in der Altstadt. Erstmals werde es auch eine „Refugees Welcome“ Bühne in der Marktkirche geben, sagt Radio- leinehertz-Geschäftsführer Georg May.

An der Goseriede findet im dritten Jahr in Folge der Cirque Electrique seinen Platz. Bei dieser „Fête innerhalb der Fête“ treten zahlreiche DJs aus dem elektronischen Bereich auf.

Trotz vieler und stetiger inhaltlicher Weiterentwicklungen, plant man in Hannover mit der Fête de la Musique räumlich nicht weiter zu expandieren. Man werde auch zukünftig in der Innen-und Altstadt bleiben, da man sich hier wohl fühle, erklärt Ralf Sonnenberg, Eventmanager der Stadt Hannover auf Nachfrage. Bühnen oder Spielorte im Grünen, wie etwa im Maschpark oder Georgengarten werde es demnach im Rahmen der Fête de la Musique nicht geben.

Die Fête de la Musique sei ein Beispiel, wie erfolgreiches Netzwerken in einer UNESCO City Of Music wie sie Hannover ist, aussehen kann, betont Sonnenberg. „Ich freue mich drauf“, sagt der Eventmanager.

Das Programm aller Bühnen, findet man auch bei uns im Rockszene.de-Terminkalender. Direkt dorthin: Bitte hier klicken

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