Bildrechte: mordslaerm, Promo/Pressefreigabe

Hoch über den Dächern von Hannover-Linden: Die CaptainFuture-Rockband Mordslaerm debütiert am 23.April mit einer musikalisch-szenischen Darstellung von "Fechtbrüder"

Gesellschaftskritik komisch interpretiert

Die hannoversche Band Mordslaerm spielt „Fechtbrüder“

18. April 2016, Von: Redaktion, Foto(s): mordslaerm, Promo-/Pressefreigabe

Nanu, Mordslaerm treten in der Werkstatt Galerie Calenberg auf? Finde den Fehler, möchte man meinen. Eine hannoversche Band, die bislang für harte, laute alternativ-progressive, zuweilen experimentelle Rockmusik bekannt ist, soll in dem kleinen, altehrwürdigen Theater in der Calenberger Neustadt spielen? Ja, das wird sie, und es liegt kein Irrtum vor. Die Band bringt am 23.April ein für sie neues Konzept auf die Bühne: Die szenisch-musikalische Darstellung „Fechtbrüder“.

Um Mordslaerm herrscht schon länger ein gewisses Mysterium, was ihr künstlerisches Schaffen angeht. Vordergründig alternative, harte Rockmusik, doch unter der Oberfläche hört man gegen-den- Strich-Gebürstetes mit deutschen Texten. Progressive, alternative Rockmusik, zeitweise funky, zeitweise mit Sprechgesang, zeitweise mit mehr. „CaptainFutureRock“ ist eine selbsternannte Stilbezeichnung des Sextett um LichterLoh, Gitarrenwolff, andy charcoal, Ulluminator, his Blotzness und Ben Ebelt MC.

In der hannoverschen Szene haben Mordslaerm schon zahlreiche Gigs in den einschlägigen Locations und auf einigen Open-Airs gespielt. Am kommenden Samstag, den 23.April hat ihr Akustik-Programm „Fechtbrüder“ Live-Premiere und dafür scheint die Werkstatt Galerie Calenberg die geeignete Spielstätte. In „Fechtbrüder“ soll Gesellschaftskritik komisch interpretiert werden, das Szenario soll an das beginnende 20.Jahrhundert erinnern.

„Die Rolle der Kunst als sesshafte, ehrbare und anständige Dienerin des Bürgertums wird kreischend zerlegt in provokativ-akustischem Punk als Kritik am Bestehenden re-instaliert. Offene Fragen werden heimlich als Hausaufgaben in den Kopf des Publikums übertragen“, beschreibt eine Veranstaltungsinformation den Ansatz von „Fechtbrüder“.

Einige Bandmitglieder sind in Hannover nicht nur als Musiker, sondern auch aus der Film-, Theater-und Open-Stage-Szene mit.

„Fechtbrüder“ in der Werkstatt Galerie Calenberg wird für Mordslaerm ein Performance- Sprung in eine völlig andere Richtung. Am vergangenen Wochenende noch war die Band beim regionalen Halbfinale des Emergenza-Bandcontests im MusikZentrum zu sehen und zu hören.

INFO-BOX

Links
externer Link www.mordslaerm.de
externer Link www.wgc-theater.de

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