Bildrechte: Sabrina Kleinertz

Glücksgefühle auf allen Seiten: Die finnische Metal-Band Amorphis im spielte im Capitol.

Partyfinger und Pommesgabel

Amorphis starten Europa-Tour im Capitol

05. März 2016, Von: Sabrina Kleinertz, Foto(s): Sabrina Kleinertz

Skandinavien ist eine wahre Erfolgsfabrik, wenn es um Metal-Genres aller Art geht. Von Death Metal über Glam Metal bis hin zu Progressive Metal reicht das Spektrum. Eine Band, die sich seit ihrer Gründung 1990 in den verschiedensten Subgenres des Metal ausprobiert hat, ist Amorphis. Gestern gastierten die sechs Finnen zum Start ihrer Europa-Tour im Capitol und boten eine Show voller Energie.

Das Capitol ist mit etwa 900 Besuchern zwar nicht restlos ausverkauft, die Stimmung ist aber bereits nach der Vorband Poem auf dem besten Weg Richtung Zenit. Als die Finnen dann um zwanzig nach neun die Bühne betreten und ohne große Vorwarnung ihr neues Tour-Programm beginnen, verschmelzen Fans und Musiker zu einer für diesen Abend unkaputtbaren Einheit.

Mal rau, mal melodisch, aber immer mit einem Stilmix aus Growl-Elementen und Synthesizern liefert das Sextett eine 100-minütige Show, die sich auf kein Genre festlegen lässt. Es steht aber zweifellos fest: Es geht um Metal.

Mit frisch produzierten Songs aus ihrem neuen Album „Under The Red Cloud“, aber auch alt bekannten und bewährten Evergreens schaffen Amorphis den musikalischen Spagat zwischen „Fans faszinieren“ und „Fans anheizen“. Man bestellt die Band mit freudigen, erwartungsvollen Rufen und kollektivem Klatschen zurück auf die Bühne, als sich die Musiker für eine kurze Pause zurückziehen. Das Publikum jubelt, die Band schmunzelt, die Show geht weiter.

Als Sänger Tomi Joutsen in einem kurzen Moment der regenerativen Ruhe die Fans fast schon andächtig auf einen Song vorbereitet, der heute seine Live-Premiere haben wird, recken sich Fäuste in die Luft und eine Wand aus erwartungsvollen Freudenschreien schwappt Amorphis entgegen.

Knackig-kurze Gitarrenriffs füllen Gesangspausen, das Bühnenlicht wechselt passend zum Gesang zwischen Eisblau und Feuerrot und die Band scheint in sich selbst zu ruhen. Das Publikum headbangt rhythmisch, manchmal extatisch zu den Songs, die sehnsüchtig träumen oder aggressiv fordern. So sieht mit Sicherheit ein Konzert aus, das für Glücksgefühle auf allen Seiten sorgt.

INFO-BOX

Links
externer Link www.amorphis.net
externer Link www.livingconcerts.de
externer Link www.capitol-hannover.de

Tools
Drucken Artikel drucken (PDF) Versenden Artikel versenden An Redaktion E-Mail an Redaktion


Ähnliche Artikel

, Foto(s): Ville Juurikkala

Von Amorphis über Metal Church bis Cannibal Corpse

Wir verlosen Freikartenpakete für fünf Metal-Shows

20.02.2016, Von: Redaktion, Foto(s): Ville Juurikkala

 


, Foto(s): Promo-/Pressefreigabe

Wochen mit harten und dunklen Abenden

Living Concerts holt einige Metal-Acts nach Hannover

08.02.2016, Von: Redaktion, Foto(s): Promo-/Pressefreigabe

 




Zur Startseite