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"Brett und Akustik für Hoffnung, Herz und Seele". Grove-Sängerin Eve bei der Akustik-Show in der Strangriede Stage.

Familienabend

Grove beschließen Konzertjahr in der Stangriede Stage

14. Dezember 2015, Von: Andreas Haug, Redaktion, Foto(s): tipiPICS by Torsten Gadegast

Mit einem stimmungsvollen, zeitweise bewegenden Konzert der hannoverschen Alternative-Rockband Grove ging am Samstagabend das Konzertjahr in der Strangriede Stage in Hannover zuende. „Für uns ein sehr erfolgreiches Jahr, das muss man erstmal sacken lassen“, sagte Strangriede-Stage-Chef und Veranstalter Kurt Waag. Grove spielten eine Akustik-Show, ähnlich, wie man ursprünglich mal begonnen hatte. Dabei gedachte man auch dem jüngst verstorbenen Sänger der Stone Temple Pilots – Scott Weiland.

Auch wenn Grove 2015 nicht ganz so häufig auf hiesigen Bühnen zu sehen und zu hören waren, war es ein ereignisreiches Jahr mit vielen Veränderungen und Entwicklungen. „Es war immer etwas los, wir mussten allein dreimal den Proberaum wechseln, auf privater Ebene gab es eine Hochzeit und Nachwuchs, so dass wir nicht so häufig live gespielt haben“, erzählen Gitarrist Groby und Sängerin Eve vor der Show in der Strangriede Stage. „Wir arbeiten aber bereits an neuen Songs, für eine EP, die wir voraussichtlich im Zeitraum März/April aufnehmen wollen. Zwei neue Songs wollen wir beim heutigen Gig bereits live vorstellen, neben „Gaya“ auch „Phoenix“ zu dem jüngst ein Musikvideo veröffentlicht wurde“, so die beiden weiter.

Zum Gedenken an verstorbenen Scott Weiland wollen Grove heute die Stone-Temple-Pilots-Songs „Interstate Love Song“ und „Plush“ auf die Bühne bringen. „Zu den Stone Temple Pilots und diesem Songs haben wir eine ganz besondere Verbindung. Ich lernte vor Jahren Eve auf einer Geburtstagsparty kennen. Dort haben wir spontan „Plush“ gecovert und ein bisschen herumgejamt. Schnell haben wir gemerkt, dass wir musikalisch zusammengehören. Das war der Anfang von Grove“, erzählt Groby.

Familie mit großem Freundeskreis

Grove hatte man auf der Bühne in den letzten Jahren als Band mit einem kompakten, stimmigen Gefüge erlebt, deren Shows, die oft auch von der Interaktion mit dem Publikum lebten, ein positives Gemeinschaftsgefühl vermittelten. „Grove ist eine Familie“, sind sich Groby und Eve einig.

Eine Familie mit einem großen Freundeskreis in der hannoverschen Musikszene, wie sich heute wieder beim Konzert in der Strangriede Stage zeigt. Die Band spielt eine Akustik-Show mit Songs aus ihrer Anfangszeit wie „Alles wird“ gut, Evergreens, Songs aus ihrem Album und eben auch neue Nummern. Als dann der Stone-Temple-Pilot-Klassiker „Plush“ erklingt, gesellt sich mit Manuel Knust, Sänger von HORE, The High Speed Karmageddon und Given To Fly ein weiterer Freund der Familie auf die Bühne und singt mit Eve und Duett während Luftballons durch das Publikum gestupst werden.

Ein Jahresabschlusskonzert, das auch nach 22.30 Uhr noch nicht zuende ist. Veranstalter Kurt Waag ist begeistert. „Wir haben uns mit der Strangriede Stage in diesem Jahr am Markt platziert“, stellt Waag fest, der sich für 2016 auch Monate mit drei oder vier, statt bislang zwei Konzerten vorstellen kann: „Wir dürfen jetzt nicht nachlassen“, so ein Ausblick auf das neue Jahr.

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