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Dunkler Pop ohne Gitarre: TÜSN aus Berlin erhalten mehr und mehr Aufmerksamkeit in der deutschen Musikszene.

Dunkler Tempel der Lust

Die Band TÜSN nach Marilyn Manson-Shows mit Video

10. November 2015, Von: Redaktion, Foto(s): Promo-/Pressefreigabe

Die Berliner Band TÜSN mag für einige ein aktuell und perspektivisch heißes Eisen in der deutschen Musikszene sein, für andere ist das Trio wohl eher so eine Art Mysterium. Dunkler Pop, Synthesizer und Elektronik treffen auf Bass und Schlagzeug und wiederum auf einen intensiven Gesang. Schließlich gibt es den ein oder anderen eingängigen Pop-Refrain und Videos in Schwarzweiß, wie das neueste Werk „Hannibal“, das die Band direkt nach ihren drei Tour-Support-Shows im Vorprogramm von Marilyn Manson veröffentlicht hat. Im Dezember geht es auf eigene Konzertreise.

In der deutschen Musikszene sind einige auf der stetigen Suche nach ungewöhnlicher Musik, nach ungewöhnlichen Bands. Bands, die einerseits spannende Musik machen und sich andererseits aber auch gut verkaufen lassen. TÜSN, die sich 2012 in Berlin gefunden haben, könnte so eine Band sein, die wohl den Underground genauso gut bedienen könnte, wie den Mainstream.

Es ging verhältnismäßig schnell bei TÜSN. Ohne seinerzeit groß eigene Webpräsenzen am Start zu haben, veröffentlichte man digital Songs, wie etwa „Schwarzmarkt“, zu dem im Februar dieses Jahres auch ein Video veröffentlicht wurde. Auf Spotify schossen schnell die Klicks in die Höhe, die für „Schwarzmarkt“ mittlerweile die Millionengrenze deutlich überschritten haben.

Mit offenbar nur zwei Konzerten konnten TÜSN, so die Bandinfo, die Plattenfirma Universal Music überzeugen, bei der die Band dann auch einen Deal unterschrieb, um das Booking kümmert sich mit Four Artists ebenfalls eine größere, renommierte Agentur der Branche.

Vor wenigen Tagen spielten TÜSN in Leipzig, Berlin und Köln drei Konzerte im Vorprogramm von Marilyn Manson, im Dezember geht das Trio auf eine eigene Konzertreise. Das einzige Konzert in Norddeutschland ist für den 18.Dezember in Hamburg terminiert.

Völlerei und Wolllust

In ihrem am 30.Oktober veröffentlichten Video zum Song „Hannibal“ , ebenfalls in dunkler Schwarzweiß-Atmosphäre eingefangen, bewegen sich die Akteure, allen voran Sänger Snöt, früher bei der Pop-Punk-Band 5 Bugs an der Gitarre, in einer Welt der Völlerei und Wolllust, respektive im „Tempel der Lust“, wie es eine aktuelle Medieninformation ausdrückt. Man mag sich, wie auch schon im Video zu „Zwang“ in einigen Szenen an eine Art Sado-Maso-Streifen erinnert fühlen.

Am 12.Februar soll das Debütalbum von TÜSN mit dem Titel „Schuld“ in den Handel kommen. Man darf sicher gespannt sein, was bei der Band im nächsten Jahr passiert.

Mittlerweile verfügt man über zahlreiche Web-und Social-Media-Präsenzen und bedient dabei auch Facebook mit im Verhältnis zum derzeit augenscheinlich vitalen Interesse an der Band fast schon sensationell niedrigen Like-Zahlen, dagegen bietet man ein scheinbar schon fast aus der Mode gekommenes Informations-Tool an: Einen Newsletter.

INFO-BOX

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externer Link www.tuesn.de

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