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Mit Spaß und Charme: Madsen starteten ihre Herbsttournee im ausverkauften Capitol in Hannover.

Indie-Rock mit Spaß und Augenzwinkern

Madsen glückt Tourauftakt im ausverkauften Capitol

28. Oktober 2015, Von: Tobias Lehmann, Foto(s): Constantin Rimpel

Die Band Madsen hat sich nach eigener Aussage für ihren Tourauftakt „die schönste Stadt Deutschlands“ ausgesucht. Mit Recht. Denn die Hannoveraner gaben das Kompliment beim Auftritt der Band im ausverkauften Capitol mit Klatschen, Tanzen und Jubeln zurück. Die sechs Musiker spielten nicht nur viele eigene Hits, sondern auch zahlreiche Coverversionen. Meistens mit dem bekannten augenzwinkerndem Madsen-Charme.

Gleich als zweiten Song des Abends spielen Madsen das Titelstück ihres aktuellen Albums „Kompass“ und reißen spätestens da jeden mit. „Könnt ihr springen?“, ruft Sänger Sebastian und es bietet sich ein beeindruckendes Bild hunderter Köpfe, die auf und ab gehen. Die Band ist gut drauf, die Besucher auch. Die meisten Songs können sie mitsingen.

Immer wieder holt Sebastian auch Besucher auf die Bühne. So verkuppelt er zum Beispiel einen männlichen Gast im Leopardenkostüm mit einer Besucherin und bittet am Ende auch noch vier Studenten nach oben, die zu dem Song „Nachtbaden“ ein witziges Cover auf Youtube erstellt haben.
Fotostrecke (5 Bilder) -Foto(s): Constantin Rimpel
In dem rund 90-minütigen Konzert werden alte und neue Hits gespielt, darunter natürlich „Die Perfektion“ aus dem Debütalbum oder auch „Goodbye Logik“ und „Du schreibst Geschichte.“ Letzteres ist das Lied mit dem einzigen Kurzausflug ins Politische an diesem Abend. „Wir schreiben Geschichte für alle Flüchtlinge und garantiert nicht für Nazis“, sagt Sebastian. Doch der Rest des Abends widmet sich dem Spaß und dem Tanz und so soll es ja bei einem Madsen-Konzert auch sein.

Charmeur mit Augenzwinkern

Es ist eine gute Idee der Band, neben den eigenen Hits auch zahlreiche Lieder anderer Bands teilweise oder ganz zu spielen. So kommt es immer wieder zu unterhaltsamen Einlagen. Unter anderem wird ein Song mit dem Namen „Zu spät“ präsentiert. „Das hat unser Gitarrist Johannes 1986 geschrieben. Die Tantiemen für das Lied bekommt aber eine andere Band“, sagt Sebastian mit einem ironischen Lächeln.

Das Augenzwinkern verliert die Band auch nicht bei dem Queens-Of-The-Stone-Age-Cover „No One Knows“, denn an das Original kommt sie dann natürlich doch nicht ganz ran. Applaus gibt es zudem für eine kurze „Live Is Life“-Einlage des Schlagzeugers und einen kurzen Rap des Sängers.

Eigentlich ist das Lied „Wo es beginnt“ schon ein ziemlich guter Rausschmeißer, doch es ist erst das vorletzte des Abends. Ganz am Ende wird der noch bessere Rausschmeißer „Lass die Musik an“ gespielt. Und ein letztes Mal wird gehüpft und gejubelt. Sebastian macht imaginäre Fotos und presst sie sich an sein Herz. Der Charmeur mit Augenzwinkern bedankt sich: „In keiner anderen Stadt wäre der Tourauftakt so schön gewesen.“

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