Bildrechte: J.Konrad Schmidt

Haben zwei vielversprechende Video-Produktionen hinter sich: Flooot.

Grusel im Schloss und Überraschung auf Kirmes

Spezielle Videoprojekte der Göttinger Band Flooot

26. Oktober 2015, Von: Redaktion, Foto(s): J.Konrad Schmidt

Irgendwo scheinen täglich immer irgendwelche Bands irgendwelche Musikvideos zu drehen. Manches origineller und spektakulärer als andere. Die Reggae-/Ragga-/Funk-Band Flooot aus Göttingen hat in den vergangenen Wochen keine Mühen gescheut, ihre aktuellen Musikvideos möglichst originell und spektakulär in Szene zu setzen. Da wurde nachts in einem Schloss gedreht und eine Art überfallartiger Überraschungs-Gig auf einer Kirmes gespielt.

Konzerte stehen bei Flooot zwar gerade nicht im Kalender, dafür ist die Göttinger Band derzeit anderweitig kreativ engagiert. Kürzlich hat die Band eine neue Website ins Netz gebracht und zwei nicht ganz alltägliche Videoclips gedreht.

Der Flooot-Song „Mr.Evil“ wurde als Electro-Swing-Nummer neu arrangiert, zum Dreh des Video-Clips begab sich die Band samt Filmcrew und Schauspierlinnen wie Schauspielern auf das Schloss Berlepsch bei Witzenhausen in Nordost-Hessen. Dort drehte man unter anderem in stockfinsterer Nacht und im Schloss selbst. Graf Dracula und Frankenstein seien ebenfalls dabei gewesen, verrät Matthias „Matti“ Wagemann, einer der Flooot-Posaunisten, -Frontmänner und –Sänger. Ende dieser Woche, rund um Halloween, soll das Video zu „Mr.Evil“ veröffentlicht werden.

Für das Video zu „Sofa“ sind Flooot zu einer Art Überraschungs-Gig auf offener Straße nach Bovenden nördlich von Göttingen zum dortigen Erntedank-und Heimatfest gereist. Das war am 4.Oktober, als sich die Musiker, zuvor mit Theater-Requisiten aus Göttingen ausgestattet, zur Kirmes nach Bovenden begaben und dort auf einem Anhänger stehend und sitzend spontan aufspielten. Das Ganze wurde unter großem Hallo und einigen Cheerleadern begleitet.

Die Reaktionen der Kirmes Besucher auf diese Video-Aktion seien sehr bemerkenswert und teilweise sehr unterschiedlich gewesen, erklärt Matti schmunzelnd. Einige hätten sich riesig gefreut, andere hätten eher skeptisch dreingeschaut.

Dieses Video soll dann voraussichtlich im Dezember, möglicherweise schon im November veröffentlicht werden. Im kommenden Jahr wünsche man sich mit Unterstützung einer Agentur oder eines Bookers mehr Konzerte zu spielen als zuletzt.

In Hannover traten Flooot im August dieses Jahres beim Fährmannsfest auf. 2012 gewann die Band noch unter ihrem alten Namen What The Funk das local heroes Finale Niedersachsen.

INFO-BOX

Links
externer Link www.flooot.de
externer Link www.facebook.com/FloootBand

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