Bildrechte: Hanna Rühaak

Viel Punk, Aktion und selten ruhige Momente: Durstig bei ihrer ersten kompletten Club-Show in der Strangriede Stage in Hannover.

„Heute ist Blödsinn-Tag“

Durstig mit kompletter Show in der Strangriede Stage

21. September 2015, Von: Hanna Rühaak, Foto(s): Hanna Rühaak

Als DIE Punk-Coverband Hannovers bezeichnet sich das Quartett Durstig, das am Samstag in der Strangriede Stage in der Nordstadt eines ihrer ersten Konzerte spielte. Der Auftritt heute sei laut Frontmann Benny allerdings „das erste richtige Konzert“. Vor nahezu vollem Haus feierte die Band zahlreiche Hits, die in Punkversionen verwandelt wurden.

Bei Durstig handelt es sich um bekannte Gesichter der hannoverschen Musikszene: Sänger Benny ist bekannt aus der Punkrockband Fat Belly, ebenso wie Bassist Robin und Drummer Danny T., die beide in der Band des Öfteren aushelfen. Gitarrist Olli schwingt normalerweise bei den Abstürzenden Brieftauben die Drumsticks und hat noch einige andere Projekte vorzuweisen.

Dementsprechend können im Publikum auch viele Vertreter der Musikszene gesichtet werden, wie beispielsweise C For Caroline, The Spoons und Julian und Stephan von Fat Belly. „Überall Mukker-Polizei hier!“, kommentiert Benny, freut sich aber sichtlich über die vielen bekannten Gesichter.

Stephan springt für „Atemlos“ von Helene Fischer und „99 Red Balloons“ von Nena spontan an der Gitarre ein, als Olli sich dazu entschließt, diese wegzustellen und lieber am Mikrofon Gas zu geben. Auch für den Fat Belly-Song „Hannover“ übernimmt er den Part an der Gitarre, „Atemlos“ ist sonst Bestandteil der Fat Belly-Setlist.
Fotostrecke (5 Bilder) -Foto(s): Hanna Rühaak
„Heute ist Blödsinn-Tag – Alles kann, nichts muss“, lässt Robin bereits vor dem Konzert verkünden und auch Benny stellt klar: Hier geht es nicht nur um Musik, sondern auch um Comedy. Um dem Bandnamen gerecht zu werden ordert die Band während des Auftrittes immer wieder Schnaps und Bier.

Auch wenn nicht jeder Ton sitzt, ist die Stimmung sowohl auf als auch vor der Bühne hervorragend, die Strangriede Stage ist schon zu Beginn sehr gut gefüllt und heißt immer mehr Besucher willkommen. Die Band nimmt sich selbst nicht zu ernst, auch wenn klar ist, dass alle Mitglieder sehr gute Musiker sind – hier geht es in erster Linie darum, dass Band und Publikum Spaß haben, und das gelingt auch auf voller Linie. Kleine Aussetzer werden mit einem charmanten „Eigentlich gar nicht so schlecht dafür, dass wir fast nie proben“ abgewunken und das Publikum lässt sich daran auch nicht stören.

Zu punkigen Coverversionen von Songs wie „Walking On Sunshine“, „Time Of My Life“ aus dem Film „Dirty Dancing“, „Eisgekühlter Bommerlunder“ von den Toten Hosen und David Hasselhoff´s „Looking For Freedom“ wird gefeiert. Nach dem Set fordern die Besucher noch eine Zugabe und dieser Bitte kommen Durstig auch nach. Dann ist aber wirklich Schluss, denn mehr Lieder habe die Band nicht in petto, wie Benny mitteilt.

Als Alternative lädt Gitarrist Olli das Publikum ein, gemeinsam noch einige Biere zu trinken und so ist die Party an diesem Samstag nach dem Konzert noch lange nicht zu Ende.

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