Bildrechte: Jan Hagerodt

Die Herri-Musiknacht im Béi Chéz Heinz: Bei der Show von Sultan sind Band und Publikum des Öfteren fast eins.

Freibier, Spaß, Punk und Rock

Fakt und Sultan spielten bei der Herri Musiknacht

19. September 2015, Von: Andreas Haug, Foto(s): Jan Hagerodt

Die Herri-Musiknacht brachte am gestrigen Freitagabend einmal mehr zwei hannoversche Rockbands auf die Bühne des Béi Chéz Heinz. Das Band-Doppel war nahezu ein generationsübergreifendes Treffen, zum einen gab es Deutsch-Rock/Punk-Rock Band von der Band Fakt, zum anderen schweren, harten und rollenden Rock von den reifen Hasen von Sultan. Im locker gefüllten Club war der Jubel zeitweise so laut, dass ein so genanntes „Applausometer“ anschlug, was das Signal zum munteren Verteilen von Freibier war.

Die Herrenhäuser Privatbrauerei, die hiesige Agentur Spider Promotion und das Béi Chéz Heinz halten mit der „Herri Musiknacht“ seit einiger Zeit die Fahne der hannoverschen Rockszene in den Wind. So auch am heutigen Freitagabend. Gitarren, Applausometer und Freibier marsch: Die junge Rock und Punk-Rock-Band Fakt macht den Anfang und weiß das zunächst noch sehr überschaubare Publikum recht schnell auf seine Seite zu ziehen. Die Band läuft gerade und kraftvoll wie eine Maschine und mit fortschreitender Dauer der Show wird der Applaus des Publikums immer lauter. Verdientermaßen.

Nun bleibt es aber hier nicht beim lauten Jubel, denn bei der Herri-Musiknacht kommt ein „Applausometer“ ins Spiel, eine Apparatur aus weit mehr als 25 Einzelteilen, die ab einer bestimmten Jubel-Lautstärke anschlägt und Lichteffekte ins Publikum schickt. Das bedeutet für die Veranstalter, in die Bierkisten zu greifen und den größtenteils durstig wirkenden Besuchern ein paar Gratis-Flaschen anzureichen.

Es mögen rund 50-60 oder ein paar mehr Musikbegeisterte sein, die heute im Béi Chéz Heinz bei nahezu exzellentem Sound und einer runden Ablauforganisation einen knackigen Abend erleben. Sultan legen als zweite Band erwartungsgemäß noch ein paar Schippen drauf. Rock-Klassiker aus den Siebzigern bilden den Schwerpunkt, knallhart und druckvoll serviert, dass es nicht lange dauert, bis die ersten vor der Bühne tanzen.

Gemeinsam mit Sänger und Frontmann Sölti, der sich, mit motivierten Instrumentalisten im Rücken, ein ums andere mal von der Spielfläche herunter begibt und mit voller Inbrunst Songs wie „Let There Be Rock“ von AC/DC, „Doctor, Doctor“ von UFO, „Rock´n´Roll Outlaw“ von Rose Tattoo oder zahlreiche Klassiker von Deep Purple wie unter anderem „Hush“, „Fireball“ oder „Highway Star“ zelebriert.

Die Stimmung ist bei Musikern und Besuchern augenscheinlich prächtig und auch während des Gigs von Sultan schlägt das Applausometer an und die bei den meisten willkommene Konsequenz ist auch hier: Freibier.

Ein mehr als solider, für Punk-Rock und Rock-Fans eigentlich äußerst stimmiger Abend, an dem abgeliefert wurde. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

INFO-BOX

Links
externer Link www.facebook.com/privatbrauereiherrenhausen
externer Link www.beichezheinz.de
externer Link www.facebook.com/sultanschweinerock
externer Link www.facebook.com/fakt.band
externer Link www.spider-promotion.de

Tools
Drucken Artikel drucken (PDF) Versenden Artikel versenden An Redaktion E-Mail an Redaktion


Ähnliche Artikel

Vielleicht zum letzten Mal…

Béi Chéz Heinz sucht Bands für April-Festival

05.12.2016, Von: Redaktion

 


, Foto(s): Torsten Gadegast

Lokalpatrioten

Fat Belly mit Song für das Béi Chéz Heinz

30.11.2016, Von: Redaktion, Foto(s): Torsten Gadegast

 


, Foto(s): Promo-/Pressefreigabe

Tiefpunkt der deutschen Metalindustrie?

Excrementory Grindfuckers mit „Vorsprung durch Hektik“

26.10.2016, Von: Redaktion, Foto(s): Promo-/Pressefreigabe

 


, Foto(s): Finn Marx

30 Jahre Café Monopol

„Festivälchen“ mit Szene-Bands in Langenhagen

08.09.2016, Von: Redaktion, Foto(s): Finn Marx

 


, Foto(s): Promo/Pressefreigabe

Move Like You

The Esprits veröffentlichen neues Video

11.08.2016, Von: Redaktion, Foto(s): Promo/Pressefreigabe

 




Zur Startseite