Bildrechte: Jimmy King, Pressefreigabe

Das neue Album von David Bowie hört auf den Namen "The Next Days" und erreichte in Deutschland und Großbritannien bereits die Spitze der Album-Charts.

Gelungenes Comeback

David Bowie ist nach einem Jahrzehnt zurück

20. März 2013, Von: Redaktion, Foto(s): Jimmy King, Pressefreigabe

Ein ganzes Jahrzehnt war es still um die Pop-Ikone, nun meldet sich David Bowie mit seinem neusten Werk „The Next Day“ zurück – und landet in Deutschland und in Großbritannien auf Platz 1 der Album-Charts. Mit seinem neuen Album steht er seit dem 8. März in den Startlöchern – und das ziemlich erfolgreich.

David Bowie heißt mit bürgerlichem Namen David Robert Haywood Jones und wurde am 8. Januar 1947 im Londoner Stadtteil Brixton geboren. Durch seinen Vater kam er im Alter von neun Jahren zum Rock´n´Roll, seine erste Single hieß „Tutti Frutti“ vom US-amerikanischen Rock´n´Roll-Sänger Little Richard. Auch sein Bruder trug zu seiner Leidenschaft bei, indem er den jungen David auf Konzerte mitnahm.

Seine erste Band The Kon-Rads gründete der damals 15-jährige 1962 unter dem Künstlernamen Dave Jay. In dieser Band spielte er auch Saxophon. Über die Jahre hinweg sammelte er in verschiedenen Bands als Sänger und Songwriter Erfahrungen, doch der große Erfolg blieb aus.

1967 erschien sein selbstbetiteltes Debütalbum. Die Songs waren inspiriert von Musicals und Folk-Songs sowie Balladen – doch als auch hier der kommerzielle Erfolg ausblieb, änderte David – der mittlerweile unter seinem heutigen Künstlernamen David Bowie auftrat – sein Konzept, mit Hilfe seines späteren Produzenten Tony Visconti. Anfang 1969 wurde ein 30-minütiger Promotion-Film mit dem Titel „Love You Till Tuesday“ gedreht, der einige Lieder des Debütalbums und einige neue Kompositionen, unter anderem die Weltraumballade „Space Oddity“, in Szene setzte.

Im November des gleichen Jahres erschien dann Bowies zweites Album, in den USA unter dem Titel „Man Of Words, Man Of Music“, in Großbritannien (wie das Debütalbum) selbstbetitelt. Drei Jahre später veröffentlichte RCA Records das Album erneut, dieses Mal allerdings unter dem Namen „Space Oddity“ und mit neuem Cover. Gleichnamige Single wurde Bowies erster kommerzieller Erfolg und schaffte es bis auf Platz sechs in den britischen Verkaufscharts – bei Wiederveröffentlichung 1975 belegte sie sogar den ersten Rang.

Den kommerziellen Durchbruch erlangte David Bowie 1972 mit dem Album „The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars“ und der anschließenden Welttournee. Besonderes Aufsehen erregte der damals 25-jährige durch seine theatralische Bühnenshow mit provozierend homoerotischen Zügen, was damals als höchst skandalös angesehen wurde. Unterstrichen wurde dieser Skandal zusätzlich, als sich Bowie in einem Interview als schwul outete, obwohl er zu diesem Zeitpunkt mit Angela Barnett verheiratet war, mit der er den gemeinsamen Sohn Duncan Zowie Hayword Jones hatte. Oft wurde über seine mögliche Bisexualität spekuliert, seit 1992 ist er allerdings in seiner zweiten Ehe mit Model Iman Abdulmajid, mit der er seit 2000 eine gemeinsame Tochter hat.

Von 1976 bis 1978 wohnte David Bowie in Berlin, was ihn unter anderem zu einem seiner bekanntesten Songs und Album „Heroes“ inspirierte, in dem es um zwei Liebende geht, die sich an einer Mauer küssen. Das Album wurde komplett in Berlin aufgenommen. Zusammen mit Iggy Pop, der zusammen mit Bowie nach Berlin kam, nahm er das Album „The Idiot" und "Lust for Life“ auf.

Es folgten zahlreiche Eigenwerke sowie Kooperationen mit Künstlern wie Tina Turner, Mick Jagger, Queen und Pet Shop Boys. Ein ganzes Jahrzehnt war es ruhig um den Weltstar – am 8. März veröffentlichte er nun sein bereits 24. Studioalbum „The Next Days“, an dem er zwei Jahre lang in New York gearbeitet hat. Auf dem Album blickt Bowie nostalgisch auf die kreativste Zeit seines Lebens zurück – und kreiert gleichzeitig etwas Neues und Zeitgemäßes.

Und das mit Erfolg: Zum ersten Mal in seiner Karriere gelingt es ihm, den Spitzenplatz in den deutschen Album-Charts zu erreichen. Sein bis dato größter Erfolg gelang ihm mit „Let´s Dance“, mit dem er es 1983 bis auf Platz 2 schaffte.

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