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CD-Kritik-Detail
Levellers-Green Blade Rising

Levellers

Green Blade Rising

(Eagle Records, 2002)


Die Levellers gelten seit Beginn der 90er-Jahre als Aushängeschild in Sachen moderner britischer Folkmusik. Auch auf Grund der gekonnten und originellen Mixtur aus traditionellem Folk und zeitgenössischem Rock inklusive der Verwendung von so unterschiedlichen Instrumenten wie Dudelsack, Didgeridoo, Harmonika, Geige und Mandoline auf der einen und elektrischer Gitarre, Bass, Schlagzeug auf der anderen, ließ die Levellers vor über 10 Jahren als eine der innovativen Bands in der Independent-Szene in großem Glanz erscheinen.

Das neue Album „Green Blade Rising“ zeigt, das die Levellers weiterhin als Originale des Genres auf hohem und sehr stimmungsvollen Niveau agieren.

Die Produktion ist insgesamt sehr üppig bis bombastisch ausgefallen, trotz der Verwendung jeder Menge akustischer Instrumente ist die Musik – wie beim Opener „Four Winds“- ähnlich opulent wie bei einem Soundtrack für einen romantischen Abenteuerfilm.

Der Gesang wird meistens in die Musik eingebunden, in schwächeren Phasen der Platte leider fast an die Wand gespielt und beinahe erdrückt. Das temperamentvolle, fast schon nervöse „Come on“ ist da ein passende Beispiel. Insgesamt ist „Green Blade Rising“ eine lebendige Platte von einer sympathisch authentisch wirkenden Band geworden. Die Gesamtspielzeit von gerade mal knapp 34 Minuten ist für ein Album allerdings als viel zu kurz einzustufen.

Andreas Haug
(08.12.2006)

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