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Liedfett Kochbuch (Plattenmonster / Broken Silence, 2011, CD) Rockszene-Bewertung: 6 / 10 Pkt. Liedermaching ist „In“, keine Frage! In einer Zeit, in der ein glatzköpfiger Belgier für kreischende Damen sorgt und sanftes Fingerpicking mehr zählt, als brüllende Marshall Amps, kommen Liedfett aus Hamburg daher. Das norddeutsche Trio bedient sich einfachster Instrumentierung. Gesang, Gitarre und Cajon, fertig ist das Liedermacherparadies. Auf ihrem Debut "Kochbuch" schaffen es Daniel Michel, Lucas Uecker und Philipp Pöhner dennoch eine interessante Klanglandschaft zu bilden. Das Wichtigste bei Liedermachern ist aber natürlich der Text. Der kommt natürlich in Deutsch daher und ist noch ausbaufähig. Die Verse der Hamburger erreichen weder den simplen Tiefgang eines Götz Wiedmann, noch den grotesken Humor anderer Kollegen. "Blinde Kuh" oder "Liedermaching Untergrund" deuten zwar an, wozu die Hamburger fähig sind, insgesamt fehlen aber ein paar textliche Höhepunkte oder interessante Wortspiele auf diesem Album. Unterm Strich ein solides Debut, das Lust auf mehr macht, aber noch kein Meisterwerk. Fazit: Da geht noch was! Jan Hagerodt (23.09.2011) Link(s): www.liedfett.comCopyright: Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Weitere Infos + Nutzungsbedingungen im Impressum |
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KOMMENTARE zur REVIEW von Liedfett: jutta am 08.10.11, 11:05 Uhr es fehlen textliche höhepunkte, interessante wortspiele? das sehe ich völlig anders. man sollte liedfett nicht mit anderen bands vergleichen. damit wid man keinem gerecht. und wenn, um nur ein beispiel zu nennen, weine nicht mein herz, es nützt nicht wild um dich zu schlagen, pumpe statt zu schreien, hör auf dem "was muss" nachzujagen nicht als textlicher höhepunkt wahrgenommen wird, dann besser was anderes einlegen! |
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