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Rockszene.de - Meinungen & Umfragen

Wiedersehensfreude mit Terry Hoax
Besucher und Beteiligte in der Lindener Freiheit

Nach fast zehn Jahren Bühnenabstinenz und lange Zeit nach ihrer offiziellen Auflösung spielten Terry Hoax zur Eröffnung der Live-Saison in der Lindener Freiheit am Freitag und Samstag 28./29.Oktober zwei �einmalige Reunion Konzerte�, wie es die Band eingangs der bereits lange im Voraus ausverkauften Shows ankündigte. Nach der nahezu überwältigenden Stimmung seitens Band und Fans im Saal des ehemaligen GIG, scheint es fast schwer vorstellbar, dass diese beiden Konzerte tatsächlich nur einmaliger Natur waren.

Sarah Ubrig hat sich für uns am ersten Abend unter Besucher und Beteiligte gemischt und einige Meinungen und Anekdoten rund um die Veranstaltung und Terry Hoax allgemein eingefangen.

BildDaniel Junker, Christoph S. und Basti K.
Daniel: "Es ist fast wie früher! Für unser Alter haben wir alles gegeben!" (Auf das Stagediven angesprochen, dass er auch vor zehn Jahren schon exzessiv betrieb, sagt er: ) "Ich hab` vorher gesagt, ich mach das nicht mehr! Aus dem Alter bin ich raus! Aber... ähm, na ja, ging halt nicht anders...."

Christoph.: Junge Musik, aber altes Publikum, also so in unserem Alter... Es ist hier wie auf dem Pausenhof, du triffst hier überall Leute, die du kennst, die du aber zum Teil seit zehn Jahren nicht mehr gesehen hast...

BildSimon Rüter und Conny Hildebrand
"Fury war langweilig, wie erwartet. Aber bei Terry Hoax hatte wir total Spaß! Allerdings haben wir "Waterland" schmerzlich vermisst. Man hat gemerkt, dass die Band Spaß hatte und das Publikum hat echt voll durchgefeiert!"

BildAndré Paschke und Philip Cordini
Philip: "Hammer! Ich konnte jedes Lied mitsingen!"

BildGerrit Wissdorf, Christoph Stein-Schneider und Marco Heggen
Christoph: "Ich find´s super Vorband zu sein! Während ich in der Sonne saß und Kaffee trinken konnte und mich um nichts zu kümmern brauchte, mussten die anderen Kisten und Instrumente reinschleppen. Und ich brauchte später einfach mit meiner Gitarre auf die Bühne gehen und spielen...!"
Gerrit: "Der Abend und das Konzert haben mich emotional tief berührt"

BildMichael Küther (im Bild rechts)
"Als Olli (Perau-d.Verf.) anrief und mir sagte, wir spielen wieder, dachte ich, der verkaspert mich! Ich bin früher durch ganz Deutschland gefahren, um die Jungs zu sehen. So Sachen wie Kiel konnte man dann an einem Abend machen, abends zurück und am nächsten Tag zur Arbeit.

Wenn die Band in Süddeutschland auf Tour waren, habe ich meinen Urlaub so gelegt, dass ich dabei sein konnte. Ich glaube, es war für die Jungs immer ein bisschen ein Stück zuhause, wenn sie mich etwa in irgend´nem Club in einem düstern Kaff in Baden-Würtemberg im Publikum gesehen haben. Und für mich war es das auch, wenn ich sie dort auf der Bühne spielen sah."

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