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Rockszene.de Porträt

Stopover -Ein Porträt
Stopover-Ein Porträt
Von Frauke Rauner

Stopover -Ein Porträt-Stopover-Ein PorträtSilke (Gesang), Jan (Gitarre, Gesang), Marius (Bass), Alex (Schlagzeug) und Sven (Gitarre) sind Stopover, eine ambitionierte Nachwuchsband aus Barsinghausen, deren Mitglieder gerade mal 15-17 Jahre alt sind. Stopover verfolgen keine bestimmte Musikrichtung, sie schreiben "Lieder nach dem eigenen Feeling", wie sie es auf ihrer jüngst überarbeiteten Bandhomepage formulieren.

In diesem Jahr machten sich die fünf auf, sich bei zahlreichen Live-Auftritten der Öffentlichkeit zu präsentieren, unter anderem bei diversen Bandcontests, wie dem Berenstark-Nachwuchsfestival im Juni oder dem Emergenza-Wettbewerb, bei dem es Stopover bis in das Halbfinale schafften.
Am 12.Oktober hatten sich Stopover nach einigen Monaten mal wieder für einen Auftritt in Hannover angesagt. Im Nashville spielten sie im Rahmen eines Berenstark-Abends gemeinsam mit der Band Crayon. Vor dem Konzert trafen wir uns mit Sänger, Gitarrist und Songschreiber Jan um mit ihm ein wenig über Stopover, Emergenza und den allgemeinen Stand der Dinge zu plaudern.

"Als Alex und ich 1997 die Band Stopover gründeten, war das am Anfang eine Idee von Krachmachen und Freizeitgestaltung", beschreibt Jan die Anfänge der Band. Als Freizeitvertreib sehen die fünf noch heute den Sinn und Zweck ihrer Musik, die aus vielen verschiedenen Stilen besteht. "Mit jedem neuen Bandmitglied kam neuer Schwung in die Band", berichtet Jan.

Anfang des Jahres waren Stopover bei Emergenza dabei. Als "Highlight" bezeichnet Jan diese Auftritte, als Highlight sieht er jedoch auch jeden neuen Song, der entsteht. "Musik ist unser Ding und jeden Freitag, wenn wir proben, sind wir unglaublich zufrieden mit dem, was wir tun." Auf Grund der Emergenza-Teilnahme kam auch das heutige Konzert zustande. Auch nächstes Jahr wollen Stopover wieder bei dem unter Publikum und vielen Musikern bekanntermaßen nicht ganz unumstrittenen Bandwettbewerb auftreten. Frontmann Jan bemängelt die Abstimmung durch das Publikum, die seiner Meinung nach ganz und gar nicht mit rechten Dingen zugeht. "Emergenza wirbt damit, junge Bands fördern zu wollen und letztlich wird man da verarscht."

Ganz so schlimm, ist Emergenza für Stopover allerdings nicht gelaufen sein, denn "erst durch Emergenza haben wir die "Hannover-Szene" kennen gelernt und haben die Chance uns hier zu bewähren", meint Jan.

Der heutige Abend bietet für das Quintett schon eine gute Gelegenheit dazu. Stopover präsentieren im Nashville einige neue Lieder, "Weltpremieren-Songs"(O-Ton Jan). Doch es scheppert und hakt an einigen Stellen noch ganz schön. Manchmal sucht man hilflos nach den Melodien, die bei "Here we are Stopover" aber schon zweifelsohne zu erkennen sind. Die Band ist nun mal noch sehr jung, aber sehr enthusiastisch. Jan springt auf der Bühne umher, um sich schließlich zusammen mit seiner Gitarre kniend dem Bühnenteppich zu ergeben. Stopover haben Spaß an der Musik und das spüren auch die Leute, die heute Abend hier sind.

Das nächste Mal sind Stopover im Rahmen der Trommelfell-Sendung am 20.Dezember in Hannover zu hören, in der Zwischenzeit planen sie aber noch einige Privatkonzerte im kleineren Rahmen.

Alles über Stopover: Im Netzt unter http://www.stopover.de.vu
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