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Diabolisch gut aufgelegt...
Diabolisch gut aufgelegt...

präsentierte sich Alice Cooper...
präsentierte sich Alice Cooper...

...bei seiner Grusel-Horror-Schmunzel-Show in der AWD Hall
...bei seiner Grusel-Horror-Schmunzel-Show in der AWD Hall

David Coverdale von Whitesnake...
David Coverdale von Whitesnake...

...hatte einen schlechten Abend erwischt und agierte über weite Strecken recht schwach
...hatte einen schlechten Abend erwischt und agierte über weite Strecken recht schwach

22. November 2008

Alice Cooper Top-Whitesnake Flop

Spaß vs. Frust in der AWD Hall

Alice Cooper und Whitesnake am Donnerstagabend live in der AWD Hall Hannover. Die rund 2500 Besucher erlebten zwei Konzerte, wie sie unterschiedlicher kaum hätten sein können.

Während Schock-Rocker Alice Cooper mit seiner Band eine, über weite Strecken, grandiose Rock´n Roll-Performance mit allerlei witzigen Showelementen lieferte, schrammte der Auftritt von Whitesnake haarscharf an einem Desaster vorbei. Enttäuschend war es unter dem Strich dennoch was Whitesnake, allen voran Frontmann David Coverdale, in Hannover boten und das ließ mitunter auch ziemlich verärgerte Fans zurück.

Um 20.00 Uhr erlischt das Saallicht. Und wie aus dem Nichts gebeamt stehen Whitesnake plötzlich auf der Bühne, Sänger David Coverdale stemmt kraftvoll-triumphierend seinen Mikroständer gen Hallendecke, die Band setzt ein, laut und mit Schmackes. Eine orgiastische, eindrucksvolle Lichtshow und so viel Druck im Sound, dass es einem die Hosenbeine nach hinten bläst. Hier scheint man heute was ganz Großes vorzuhaben, so der erste Eindruck. Whitesnake pfeffern gleich den Opening Track ihres aktuelles Albums „Good To Be Bad“ in die Menge. „Best Years“ heißt der Song und der macht Spaß. Biestig und fast schon brutal, so wie es normalerweise klingen muss, wenn es konsequent rockt, so kommt es aus den Boxen. Das Schlagzeug knallt und ballert wie es sich gehört und als Doug Aldrich aus seiner Les Paul das erste Gitarrensolo herausholt, mag man schon ein erstes positives Zwischenfazit ziehen. Und das in der Richtung, dass Whitesnake hier keinen schmierigen Altherren-Schnulzen-Rock präsentieren wollen, sondern den Fans ihre Musik mit kompromissloser Härte und Nachdruck um die Ohren zu hauen gewillt sind. Soweit so gut und so könnte es eigentlich auch weitergehen.

Was ist Playback, Was ist live?
Aber was ist bitte das jetzt da vorne? Was macht David Coverdale mit dem Mikrofon? Singt er wirklich oder wird da teilweise mit Netz und doppeltem Boden, sprich Playbackeinspielungen nachgeholfen? Irgendwas klingt hier merkwürdig und es drängt sich ein starker Verdacht auf, dass hier getrickst wird. An Stellen wo der Gesang im Anschluss an einen Instrumentalpart wieder einsetzt ruft Coverdale noch ein paar Worte in die Menge um dann mit ein, zwei Sekunden Verzögerung erschrocken das Mikro wieder hochzureißen und den Mund zum Singen zu öffnen. An anderen Stellen, an denen hohe Explosivlaute vom Leadgesang zu hören sind, die Live-Sänger normalerweise nur mit einer bestimmten Körperspannung und weit aufgerissenem Mund produzieren, bewegt Coverdale seine Lippen nur minimal, zuweilen auch asynchron und hält das Mikro eher wie Moderatoren von TV-Formaten wie Hit-oder Schlagerparade in den 1970er Jahren.

Der Leadgesang sei nicht das Einzige gewesen, was heute Abend beim Auftritt von Whitesnake vom Band kam und nicht live gespielt wurde, orakeln einige Musikfans im Foyer der AWD Hall und draußen vor der Tür in der Raucher-Zone. Coverdale habe zeitweise auf der Bühne seine eigene Karaoke-Show abgezogen und das noch nicht mal gut, übt sich ein Besucher fast schon in Zynismus.. Nach dem guten Eindruck zu Beginn der Show, verflacht der Vortrag von Whitesnake im weiteren Verlauf des Konzertes mehr und mehr. Bis auf wenige eingefleischte Fans, nimmt das Publikum die Darbietung eher tolerant zur Kenntnis, als dass es begeistert mitgeht. Entsprechend dünn auch der Applaus.

Statt Sekt eine Wasserdusche zum Jubiläum
Whitesnake feierten in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum, erklärt David Coverdale und wirft die rhetorische Frage in die Runde, welch besseren Platz als hier in Hannover in der AWD Hall es wohl zum Feiern gebe. Auf den zustimmenden Jubel aus den ersten Reihen reagiert Coverdale noch mit einem breiten Grinsen. Das Lachen vergeht dem Sänger, der einst auch bei Deep Purple am Mikro stand, in den folgenden Minuten immer mehr.

Coverdale schlurft nun häufiger lustlos über die Bühne, wie ein Dompteur einer Raubtiernummer, dem die Löwen und/oder Tiger gerade vor lauter Langeweile weggedöst sind, dabei ist die Instrumentalfraktion von Whitesnake durchaus sehr engagiert bei der Sache. Aber Coverdale? Hier und da ein paar aufgesetzte Posen. Das wirkt nicht ehrlich, nicht authentisch und schon gar nicht von Herzen kommend sondern lustlos-aufgesetzt. „Ain´t No Love In The Heart Of The City“, die bekannte, von den verschiedensten Bands gecoverte Nummer von Bobby „Blue“ Bland bringen Whitesnake dann so überraschend schwach und farblos, dass einem Besucher vor der Bühne augenscheinlich der Kragen platzt. Der gesamte Inhalt seines zuvor mit Mineralwasser gefüllten Bechers wird zur ungewollten Dusche für David Coverdale. Eine Demütigung. Wie ein begossener und beleidigter Pudel schleicht der Frontmann wortlos hinter die Bühne um sich abzutrocknen.

Schlechter Abend, schwacher Gig
Nun ist der Punkt erreicht, an dem man fast schon Mitleid mit diesem Sänger haben muss, der sich fortan nur noch durch das Programm zu quälen scheint. „Here I Go Again“ ist, da legt sich der Autor fest, wirklich live gesungen, denn so gequält - gekrächzt und zeitweise neben dem Ton wird ein Gesangsplayback normalerweise nicht angeboten. „Wenn er Probleme mit der Stimme hat, soll er einfach mal Gesangsunterricht nehmen“, sagt ein Besucher. Andere legen sich fest, dass Coverdale wohl erkältet gewesen sei. Fest steht, dass David Coverdale heute in Hannover einen ganz schlechten Abend erwischt hatte und einen sehr schwachen Gig abgeliefert hat, der dann nach 75 Minuten zur Freude der meisten Besucher und sicher auch der Band selbst, endlich beendet war. Schade. Aber Flops landen eben nicht nur Newcomer sondern manchmal auch die so genannten Großen, die alten Hasen im Show-Geschäft.

Riesen Spaß mit Horror-Rock-Show
Ganz anders, und das ist die absolut positive Überraschung des Abends, sind dagegen Alice Cooper und seine Band aufgelegt. Die Show des Erfinders des Schock-und Horror-Rock gerät in der AWD Hall zu einem Riesen-Spaß. Alice Cooper schwingt wie eine Rock´n Roll Domina das Zepter oder abwechselnd eine Reitgerte, deutet punktiert zum Rhythmus der Musik Züchtigungen des Publikums an um dann real eine Puppe auf der Bühne auf das Übelste zu malträtieren.

Dabei schaut Cooper so finster und böse in die ersten Reihen, dass man sogleich schmunzeln muss. Es ist schlichtweg eine explosive, grandiose Rock´n Roll-Performance die hier geboten wird. Unterhaltungswert: Extrem hoch. Cooper und Band rocken was das Zeug hält, Zepter, Gerten oder Krückstock, wie im Song „I´m Eighteen“, werden in das jetzt begeistert mitgehende Publikum geworfen. Tolle Souveniers sind sicher auch die zahllosen Perlenketten, die Alice Cooper in die Menge wirft, so, als würde er eine Schlangenfütterung zelebrieren. Herrlich, das ist Rock´n Roll Zirkus erster Güte.

Die Bühne wird zur Geisterbahn
Plötzlich huschen irgendwelche Gestalten auf die Bühne, Cooper singt in einer Zwangsjacke, die Bühne wird zur Geisterbahn, die Halle zum großen Rummelplatz. Mehrere Riesen-Luftballons werden über die 2500 hinwegbugsiert, die der Frontmann diabolisch grinsend mit einem Gehstock zum Platzen bringt. Des Öfteren werden die Kostüme gewechselt, mit weißem Zylinder und Frack der Hit „School´s Out“ präsentiert, gegen Ende des Konzertes feiern Band und Fans den großen Alice-Cooper-Erfolg „Poison“.

Obwohl Alice Cooper zu den absoluten Legenden, zu der Spezies der ersten großen Rockstars der frühen Siebziger zählt, hat dieses Konzert eigentlich keinen allzu großen Retro-Charakter. Die Show wirkt frisch, hat auch anno 2008 sehr viel Reiz und wirkt nicht aufgewärmt. Eine Band, die vor Spielfreude nur so strotzt mit einem Frontmann der topfit in Form ist, das mögen die Fans, das wollen sie sehen und das wird auch mit sehr viel Beifall bedacht. Whitesnake (leider) heute ein Flop, aber Alice Cooper als der –im Nachhinein- einzige und wirkliche Headliner des Abends war ein einziges und sehr schönes Spektakel.

Andreas Haug Fotos: Brigitte Haug

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KOMMENTARE zum Artikel:

 OLF am 30.11.08, 14:01 Uhr
hier in Frankfurt am Freitag 28.11.08 wars genau so wie in dem Artikel beschrieben.. (bis auf die Wasserdusche für David.. das hätte aber auch nix geholfen).. die Fans waren vielleicht ein bischen toleranter.. aber DAS war nix was da vocal-mässig rüber kam - das war das ÜBELSTE was ich seit langem gehört habe...(oder bisher überhaupt..!!) Ich war seeehr enttäuscht... Alice Cooper ist ja bekanntemassen auch kein Opern-Tenor...aber hat gerockt wie eh und jeh - und die Band ist TOP-eingespielt und hat richtig Laune gemacht...(der Alice ist wien Rotwein...wird mitm Alter eher besser...!) David C. dagegen hats -glaubich- hinter sich...eigentlich schaaad...


 andre am 24.11.08, 22:58 Uhr
ich war nicht da aber vielleicht brauchen die mittlerweile samples als unterstützung für ihre passagen. habe mir von coverdale ein paar unplugged-sachen bei youtube angesehen und war hin und weg. mikael akerfeldt von opeth hat mich drauf gebracht. warum coverdale bei seiner band nicht ganz live singt weiß ich auch nicht aber er wird seine gründe haben, die vermutlich am alter liegen, dafür ist der profi genug - und diese playback-parts hat er bestimmt nicht gerne "komponiert". wenn die allerdings teilweise playback spielen UND das ganze dann noch scheiße rüberbringen ist mir auch unverständlich, wieso die dann trotzdem überhaupt auf die bühne gehen und auf nummer sicher gehen? vielleicht weil sie vor der muckerpolizei wie euch angst haben? da ist mir ne band wie uriah heep anno 2008 lieber oder purple. bei black sabbath las ozzy vor einigen jahren auch vom teleprompter ab - oder michael stipe von r.e.m. hat sein texte auch aufm notenständer (die wurden ihm beim gig in HH mal geklaut und er ist ausgerastet) aber ein mann von coverdale´s klasse kann die texte dann wohl nicht mehr live so rüberbringen, das muss man wohl leider akzeptieren...zu einer liveshow gehört wohl halt mehr als "nur" ein kultiger frontmann. hier riecht es dann nach abzocke! gerade whitesnake-fans wollen ja livemusik hören, das weiss jeder und das kann man auch "erwarten"! aber auch bei alice cooper wurde live bestimmt einiges getrickst, was man dann nicht so mitbekommen hat, vielleicht auch nicht, ich war ja nicht da. ich würde das hier aber nicht zum drama machen, es gibt wichtigere dinge auf der rocknroll-welt. und dann mit geld-zurück-forderungen zu kommen ist peinlich, sorry. die band lacht sich bestimmt über das alles hier tot, würde ihr agent ihr das mitteilen. die haben bestimmt pro nase 4000 oder noch mehr euro gage bekommen den abend und würden das lars ulrich-mäßig so oder so verkaufen, dass man ihnen das irgendwie glaubt. ich hab auch "angst" davor, dass meine heroes auf der bühne irgendwann abkacken aber wenn es dann so ist, dass ist es halt so, was hilft das jammern. die bringen es dann halt nicht mehr. punkt. man kann es nur für sich selbst immer versuchen besser zu machen. und man hat die "alten" alben, allerdings mit einem bitteren nachgeschmack! gruß!


 marion am 24.11.08, 17:18 Uhr
@ Peter Hein Bin ganz Deiner Meinung! War auch echt wütend was Whitesnake angeht! Hatte den Eindruck der hatte einfach keinen Bock aber braucht das Geld! Total Schade, denn die Stimme und die Musik von Coverdale find (bzw. fand ich bis dato) Oberklasse! Leider bleibt auch bei mir ein bitterer Nachgeschmack übrig! Warum tut er das?!?!?


 peter Hein am 23.11.08, 14:04 Uhr
Ich bin großer Rockfan und speile seit meiner Kindheit Klavier, Gitarre, Schlagzeug und bin auch Mischer! War gestern in der Oberfrankenhalle in Bayreuth>>> Whitesanke war die volle Verarsche! Will mein Geld zurück. Kein Soundcheck bei Whitesnake, keine Monitore! Coverdale hat nicht alles, aber das meiste Playback gesungen! Es waren einfach zu große gesangliche Unterschiede zwischen den Songs! Sogar manche Guitarparts waren gesampelt, unfassbar! Kein Wunder das die Bandmitglieder ständig wechseln bei Whitesnake! Welcher Musiker, der auch was auf sich gibt, spielt den bei so einer Scheiße mit. Kein Wunder waren optisch ja auch die totalen Krapfen! Von Ausstrahlung und "Rock n Roll" nicht die Spur! Der Mischer hatte kaum was zu tun! Wofür wird der bezahlt!? Coverdale geh heim, das sind nicht die 70er und du bist einfach alt!!!!!! Entweder du singst live oder gar nicht, Pflaume! Ian Gillian, der stellt sich wenigstens hin und gibt sein bestes, sogar während einer Erkältung!!!! Deep Purple ist da wo Sie fast immer waren oben im Rockhimmel und Whitesnake ist gaaaaaaaaaanz weit unten! Also kurz, wer in Zukunft dieses Konzert sehen will, tut euch einen gefallen und betrettet die Halle erst ab halb 10. Alice Cooper war echt klasse! Hat mich voll überrascht! Mega Show, geile Riffs, weltklasse Musiker, super Sound und die Anlage hat ca. 3mal gekoppelt (hahaha ;-)! Ich hab mich noch nie über ein Pfeifen auf der Bühne so gefreut wie gestern bei Cooper! Dieser alte Rockergott hat den Abend voll gerettet und sollte sich in Zukunft besser überlegen wer bei Ihm als Vorband spielt! Sogar den Opener Five and the Red one, fand ich besser als Whitesnake! Alice ist volle 50,-Euro wert. Zu Whitesnake würd ich nichtmal kostenlos gehn! Da schau ich lieber eine Whitesnake-DVD aus den 80ern! Wobei ich diese jetzt lieber gegen die Wand knallen würde! Aber macht euch euer eigenes Bild! Und wehe einer löscht diesen Kommentar! :-/ Grüße, Pete www.Lick-Live.de


 Moritz Kruse am 23.11.08, 01:20 Uhr
Hallo Andreas, dieser Artikel ist wirklich toll und genau auf den Punkt! Ich finde es gut, dass auch mal nicht an berechtigter Kritik gespart wird. Ich persönlich fand aber die (im Artikel nicht erwähnte) Vorband schon ganz gut, Whitesnake dann bis auf Coverdale richtig gut (Doug Aldrich und Reb Beach waren Weltklasse) und der Auftritt von Alice Cooper war dann wirklich einfach von einem anderen Stern. Ich glaube, an diesem Abend hätte jede gestandene Band neben Alice Cooper ganz alt ausgesehen. Wenn man dann einen schnell beleidigten Sänger mit Diva-Veranlagung hat wirds natürlich ganz schwer positiv rüber zu kommen...


 Marion am 22.11.08, 12:16 Uhr
Der Auftritt von Whitesnake am 21.11.08 die reinste Lachnummer, wenn´s nicht so traurig wäre! Seinen Fans so etwas zu bieten, eine große Frechtheit! Mit großer Erwartung bin ich zu diesem Konzert um Whitesnake mal wieder -wie es sich gehört- live und voll Power zu erleben. Am Anfang sah es auch danach aus... aber dann der erste Song.... und man traute seinen Augen und Ohren nicht! Playback!!! Das letzte mal sah ich sie 1989 in der Westfalenhalle. Grandios! Der Auftritt in Essen hingegen einfach nur peinlich und erschreckend zugleich! Kaum zu fassen, was sich die Band bzw. Coverdale da "geleistet" hat! Für wie blöd hält er seine Fans eigentlich!? Ich bin wütend und entsetzt! Für die langjährigen und treuen Fans war das ein Schlag ins Gesicht! Frechheit! Normalerweise müsste man einen Teil des Geldes der Eintrittskarte zurückverlangen! Habe schon viel erlebt, aber sowas geht gar nicht!!! Dagegen war Alice Cooper absolute Spitzenklasse! Ein Rocker wie er im Buche steht! Respekt! Die Show hat Spaß gemacht! Und der Gesang live, so wie sich´s gehört!!! Gruß von einem enttäuschten Whitesnake-Fan


 Astrid am 22.11.08, 01:12 Uhr
Whitesnake war wirklich kacke. Aber Alice war Klasse!!! Ich bin zwar schon "Schools out" und über "18" und sowieso "Poison", aber das Cooper hat echten Rockn ROl hingelegt....




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