20. November 2006 Vorfreude, Freude und die Show dazu Lem, Soon Is No u.a. im S.O.M.A. Heute ist Weihnachten. Heute ist Halloween. Heute ist Pfingsten und Ostern. Und außerdem haben wir alle Geburtstag. So ungefähr fühlt sich die Vorfreude darauf an, gleich die Bands Lem und Soon Is Now im Paket sehen zu dürfen. Lem sind schon lange nicht mehr aufgetreten, aber ihre Musik dürfte von denen, die seinerzeit von ihr erfasst wurden, unvergessen sein. Und auch Soon Is Now, die alten Hasen in neuem Gewand, wissen wie das Gefühl zum Klingen gebracht wird. Die Musik beider Bands ist durchaus ähnlich, zum Träumen, zum Alltag-vergessen, zum Verschmelzen. Aber im Kopf lauert dann auch schon wieder die Skepsis. Ist die Vorfreude vielleicht so groß, dass man enttäuscht werden muss? Die Ungeduld der Zuschauer im S.O.M.A. liegt fast spürbar in der Luft. „Die sollen endlich anfangen!“, sagt jemand und nimmt fahrig noch einen Schluck Bier. Fotos und Bericht: Tobias Lehmann Copyright: |
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KOMMENTARE zum Artikel: Arman Gregor am 23.11.06, 16:17 Uhr Vielen Dank für den schönen Artikel. Als Teil der Band Soon is now geht der mir natürlich runter wie Öl. Soll nicht unerwähnt bleiben, dass es wirklich sehr erfreut, über den eigenen Gig so gelungene Reviews zu lesen!
hoffentlich bis zum nächsten Gig
Arman Patrick am 20.11.06, 13:00 Uhr Danke für die freundliche Erwähnung. Da melden wir uns doch gleich mal selbst zu Wort. Vor allem der Vergleich mit Muse erfreut uns natürlich. An den Stellen an denen ich hoch singe, könnte das echt hinkommen. Dass der Job insgesamt undankbar war.. naja stimmt. Aber so ist das halt als relativ unbekannte Band in einer Stadt die für die meisten eigenen Fans nicht um die Ecke liegt und in der man noch nie gespielt hat. Dass das Publikum bei uns auf die anderen Bands gewartet hat, stimmt nicht so ganz. Sagen wir eher: Das Publikum war zum Großteil noch gar nicht vor Ort ;-). Ein Punkt der mich auswärts immer ärgert, aber umgekehrt bei unseren Heimspielen wohl ehrlicherweise auch nicht anders wäre, wenn die Supportband die Bühne betritt. Insgesamt ein netter Konzertabend | |
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