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15. September 2010
Popmusik weiter verbessern
Vor dem PopMeeting Niedersachsen
Nach der Premiere im Jahr 2007 findet am 8.und 9.Oktober im Kulturzentrum Hallenbad in Wolfsburg das zweite PopMeeting Niedersachsen statt.
Ziele dieses Kongresses sind unter anderem, am Popmusikgeschehen Beteiligte wie Musiker, Konzertveranstalter, Plattenfirmen oder Musikförderer aber auch Multiplikatoren wie Medien, Kulturpädagogen oder kommunale Verwaltungsangestellte zusammenzubringen um Erfahrungen auszutauschen, Bedürfnisse von Bands, Konzertveranstaltern oder Clubbetreibern zu sichten und den Förderungsbedarf zu ermitteln. Für die beiden Tage des Popmeetings stehen themenspezifische Diskussionen und Seminare mit Fachreferenten auf der Agenda.
Ein Thema in diesem Zusammenhang ist beispielsweise auch die Spielstättenförderung. Die verschiedenen Veranstaltungen des PopMeetings sollen dazu beitragen, Instrumente zu entwickeln und Kooperationen anzuregen, die Musikbasis weiter zu fördern, neue Ideen voranzutreiben um im „Musikland Niedersachsen die Popmusik weiter zu verbessern“, wie es die Projektleiterin des PopMeetings Niedersachsen, Vera Lüdeck, während eines am gestrigen Dienstag in Hannover veranstalteten Pressegesprächs zusammenfasst.
Dabei wurde besonders herausgestellt, welchen Stellenwert Popmusikförderung und spezielle Projekte wie auch Bandcoachings für ausübende Musiker, Bands, eigentlich für alle die mit Musik zu tun haben, aber auch das kulturelle Leben an sich hat.„Ohne Projekte zur Popmusikförderung gäbe es unsere Band gar nicht“, sagt Jean-Michel Tourette von der Band Wir sind Helden. „Wir haben uns damals beim Popkurs in Hamburg kennengelernt und zusammengefunden“, blickt der Musiker auf die Anfänge der seit Jahren deutschlandweit populären Band zurück.
„Für uns war der Gewinn des Local Heroes Contest damals der Startschuss für unsere Karriere, danach ging es für uns mit allem richtig los. Auch wir haben von Coachings und Seminaren profitiert“, erinnert sich Hennig Rümenapp, Gitarrist der Guano Apes. Auch deshalb ist Henning Rümenapp heute sehr engagiert bei Popmusikförderprogrammen und Vorsitzender der Niedersächsischen Musikkommission. Er ist überzeugt, dass die vielen Initiativen in Niedersachsen und Veranstaltungen wie das PopMeeting dazu beitragen können, eine Infrastruktur zu schaffen, sodass "die Talente von heute die Stars von morgen werden können".
Musik spielt für jeden Menschen eine Rolle und Popmusik trägt nach Meinung von Lydia Grün vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur maßgeblich zu einem kulturellen Selbstverständnis bei. "Für uns ist der Dialog mit Initiativen wie dem Beirat Pop oder der LAG Rock sehr wichtig, um von der Basis zu erfahren, wo konkret Bedarf besteht. So können wir sinnvoll Programme und Projekte fördern, die die Popkultur in Niedersachsen nach vorne bringen", erklärte sie die Intention des Ministeriums.
Den Meinungs- und Erfahrungsaustausch betonte auch Vera Lüdeck: "Der Kongress ist für alle Akteure eine einzigartige Möglichkeit sich zu treffen. Hier kommen Musik, Wirtschaft und Politik ins Gespräch."
Für die Teilnahme am PopMeeting Niedersachsen am 8.und 9.Oktober in Wolfsburg werden noch Anmeldungen entgegengenommen. Die Veranstalter rechnen mit rund 100-150 Teilnehmern.
Weitere Infos und das komplette Progamm: www.popmeeting-nds.de
Fotos: Katharina Weske - Pressefreigabe
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