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26. Oktober 2009
Hannover stellt sich vor
Eindrücke vom Random Play
Eine gute Idee wird zu einem großartigen Abend: Am Samstag ging das erste
Random Play Festival über die Bühne. In 17 Clubs wurde Live-Musik
dargeboten, über 50 Bands und Acts sorgten für Abwechslung.
Einmal zahlen, alles sehen – dieses Konzept kennen viele vom Hamburger
Reeperbahnfestival, nun ist es auch in Hannover angekommen und hat vielen
Besuchern die Möglichkeit gegeben, die Stadt und ihre Clubs und Kneipen
kennenzulernen. Und diese Möglichkeit wurde genutzt, viele Spielstätten
platzten zeitweise aus allen Nähten: So standen die Gäste bei Elmar Braß &
the Diamonds im Broncos teilweise auf der Straße, und auch im
3Raum wurde es bei Sugarhat rappelvoll.
Positiv
fiel auf,
dass offenbar alle Altersgruppen vom abwechslungsreichen Programm
angesprochen wurden und auch Gäste von außerhalb den Weg nach Hannover
gefunden haben. Der groß angekündigte Shuttle-Service bereitete
gerade diesen Besuchern allerdings mancherorts Probleme. Da die Haltestellen
teilweise recht weit
von den tatsächlichen Veranstaltungsorten entfernt lagen, wurden Bühnen wie
die des Musikzentrums von einzelnen schlicht und ergreifend nicht gefunden.
Wer diese Hürden jedoch überwand, der konnte sich an vielen Orten über
musikalische Perlen freuen. So war vielerorts von den Unplugged-Shows der
Fotos die Rede, für viele sicherlich ein Highlight des Abends. Auch die
Thermals, die die 60er-Jahre-Halle der Faust bespielten, waren in
aller Munde. Und wer gar nicht müde wurde, der konnte ab zwei Uhr nachts ein
furioses Set der Noetics im Mephisto bestaunen.
Nicht
zuletzt sei an dieser Stelle auch hervorgehoben, dass mit dem Random Play
Festival auch die hiesige Musik- und Bandszene unterstützt wurde: An jedem
Veranstaltungsort war mindestens eine Band aus der Region vertreten und
konnte sich so einem neuen, aufgeschlossenen Publikum
vorstellen.
Und so
hinterlässt das erste Random Play viele glückliche Besucher und Veranstalter. Wir
freuen uns schon auf die nächste Ausgabe. Viele glückliche Gesichter sind auch
in unserer Bildergalerie zu bewundern, die ihr unter diesem Link findet.
Fotos: Kiryll Kulakowski
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