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So sah sie aus, die Titelseite des Programmhefts zum allerersten Rockszene.de-Festivals. Zehn Jahre ist das her.
So sah sie aus, die Titelseite des Programmhefts zum allerersten Rockszene.de-Festivals. Zehn Jahre ist das her.

26. Januar 2012

Premiere heute vor zehn Jahren...

Das allererste Rockszene.de-Festival

Wir erlauben uns heute aus besonderem Anlass mal einen nostalgischen Rückblick. Genau heute vor exakt zehn Jahren stieg das allererste Rockszene.de-Festival. Einige weitere und viele andere Festivals unter anderen Namen sollten folgen...

Es war Samstag, der 26.Januar 2002 als wir in Kooperation mit Living Concerts und mit Unterstützung von Medienpartnern wie magaScene, Schädelspalter, Radio Flora, Radio 21 und der damals noch existierenden RockNews und dem support von vielen weiteren Partnern und Freunden, insbesondere der i!de-Werbeagentur und dem Printshop Hannover unser erstes kleines Indoor-Festival im MusikZentrum auf die Beine stellten.

Live auf der Bühne gab es Newcomer und reichlich populäre Acts, vorwiegend aus der damals aktuellen hannoverschen Musikszene zu erleben.

Uphonic eröffneten den Abend, eine Rockband, deren damaliger Sänger heute Frontmann von Convince The Beast To Rock ist, im Anschluss folgten Cosmo Zaloom, Mitte/Ende der 1990er-Jahre eine der führenden Power-Pop-Rock-Bands Hannovers, danach war eine in den Achtzigern und frühen Neunzigern bundesweit sehr geschätzte und bekannte Band auf der Bühne: Cliff Barnes And The Fear Of Winning. Diese Truppe übergab an den hannoverschen Brit-Pop-Rock-Singer-Songwriter und Entertainer Kuersche, zum Abschluss spielten die Noetics und man kann sich vorstellen, dass es eine sehr lange Nacht wurde.

Alles in allem waren rund 300 Besucher in der Halle. Starker Regen kurz vor Einlass und im Verlaufe des Abends hielten nach unsere Einschätzung noch rund 50-70 Kurzentschlossene vom Besuch des Festivals ab.So war die Halle meist gut gefüllt, aber nicht ausverkauft. Mit Kuersche feierten wir in seinen Geburtstag hinein. Während seiner Show wurden ihm um Mitternacht zwei Tabletts mit Sekt und ein selbstgebackener Kuchen überreicht.

Im Rahmenprogramm präsentierten wird die Gewinner des Rockszene.de-Jahrespoll 2001. Unter anderem fiel die Wahl auf das Nashville, als angesagteste Live-Location Hannovers. Der Club schloss zu Ende März 2002, sehr zum Bedauern vieler junger Hannover-Bands, insbesondere die der Musikinitiative Berenstark und deren Fans. Das Nashville war 2001 der Anlaufpunkt für viele neue und junge Bands aus Hannover und Umland.

In den Jahren 2003, 2004 und 2005 veranstalteten wir, teilweise in Kooperation, teilweise in kompletter Eigenregie weitere Rockszene.de-Festivals im MusikZentrum. Wir konnten uns über Acts wie Quarter To Eleven, Daily Milk, Like Water, Systemhysterie, Superstarfuckers, Eric Fish, Monohead, All In Vain, Seefeld, Plumpsack, Graze, Riders On The Storm, Schierling oder Seedcake freuen.

2006 gab es ein Rockszene.de-Spezialfestival im Rockhouse, im Anschluss legten wir den Namen „Rockszene.de-Festival“ ad acta und entwickelten stattdessen in enger Zusammenarbeit mit Clubbetreibern wie dem Rockhouse und vor allem mit Living Concerts Festivalformate wie DAS Metal, Alter! Festival, das Shut Up & Play Fun Festival und das Pfingstrock-Festival. In der Tradition der Rockszene.de-Festivals spielten hier junge und arrivierte Bands aus Hannover und der Region, teilweise auch mit bundesweit bekannten Headlinern.

In den Billings standen unter anderem Bands wie Grailknights, Excrementory Grindfuckers, Fat Belly, IchKannFliegen, Engelhai, Stupify, Nikki Puppet, My Enemies XII.Mistakes, 5 Bugs, Magna Mortalis, Inquiring Blood, Schierling, Ampersand, Tomorrow Never Knows, Dreist, Hämatom, Promises! Promises!, C For Caroline, Call Me Names, Amplify, Kind im Magen? (KIM?), Soulerosion, Drone, Bloodwork, Cripper und viele, viele mehr.

Der Unterschied zu den Anfangsjahren: Die Festivals waren stilistisch enger gefasst. Statt einer bunten Tüte Rock, gab es Schwerpunktnächte mit Metal, Punk-Rock oder Indie-/Alternative und -von wenigen Ausnahmen abgesehen- waren die Festivals ab 2006 mit mehreren hundert Musikfans sehr gut besucht, teilweise sogar ausverkauft und vor allem eins: Unvergesslich stimmungsvoll...

Foto: Coverscan

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