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23. November 2009
Rundum knackig und bissig
Spaß beim Stryker´s Festival im Faust
Ein rundum „Knackig und Bissig“-Paket hatte Andy Hesse von
Stryker´s Booking geschnürt und es am Samstag in der 60er-Jahre-
Halle der Faust aufgemacht. Fünf Bands aus Hannover und der Region haben,
stellvertretend für alle musikalischen Teilnehmer, mit durchweg überzeugenden
und energiegeladenen Shows den CD Sampler „The Art Of Stryking“ vorgestellt.
Die ersten 50 zahlenden Gäste erhielten ein Exemplar gratis.
Ein
kurzweiliges, gut durchorganisiertes und auch abwechslungsreiches Festival
sorgte für jede Menge Spaß und gute Laune, sowohl bei den Bands auf der Bühne
als auch bei dem zahlreich erschienenen Publikum davor.
„Hannover lässt es krachen“ prangte über dem Handzettel der das Festival
angekündigte und damit wurde nicht zuviel versprochen. Von Krach in der Halle
konnte dagegen keine Rede sein, es ging mit Druck und angemessen erhöhter
bis hoher Lautstärke zur Sache aber so muss es eben sein, bei einem „richtigen“
Rockkonzert auf dem sich Bands präsentierten, die ein ordentliches Pfund in
Sachen Alternativ/Progressive-Rock, Punk-Rock und Hardcore anzubieten
hatten und das dann auch taten.
Schon früh war die Halle gut
gefüllt als Steak For Breakfast mit ihrer speziellen Interpretation von
Rock, dem „Steak-Rock“, für einen gelungenen Start sorgten und sich jede
Menge verdienten Applaus einheimsten. FirstEver legten mit
temporeichem Punk-Rock nach, der auch Besucher begeisterte, die sonst eher in
wesentlich heftigeren Metal-Gefilden beheimatet sind. Ein Hauch von 70s
Glamour hing über der Bühne als die drei in weißen Anzügen gekleideten Herren
von Sidekick Lupchen And The Bad Generation ihren Punk ´n´Roll in
die Menge pfefferten. Direkt und kompromisslos, versteht sich.
Von Null auf mindestens 100 Sachen gingen dann Blakvise gleich
mit ihrem ersten Song. Emotionaler Punkrock mit Progressive-/Alternative-
Rockelementen und filigranen Hard´n´Heavy-Rock Gitarrensoli Marke „So wie
früher“ – das brachte die Festival-Besucher um weit nach 22 Uhr in Fahrt. Zum
krönenden Abschluss zelebrierten die Couchdivers eine Mischung aus
ungezügeltem Punkrock und Hardcore mit ebenfalls hohem Spaßfaktor. Der Set
der „Couchies“ durfte dann wenige Minuten länger dauern, denn bei aller
angenehm runden und straffen Organisation ohne nennenswerte zeitlichen
Verzögerung artete das Ganze glücklicherweise nicht in Pedanterie aus.
Die anschließende 90er-Rockdisco konnte dennoch entspannt und im
Plan starten und während nun immer mehr frische und erlebnishungrige
Partygäste in die 60er-Jahre-Halle strömten, stießen am Merchandise-Stand
oder draußen vor der Halle Veranstalter, Bands und Freunde auf ein rundum
gelungenes Festival an. Wiederholung und/oder Weiterführung
wünschenswert!
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Andreas Haug Fotos: Brigitte Haug
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